Leckortung in Marschacht
Leckortung in Marschacht beginnt mit der Frage, die hinter dem Deich zuerst zu klären ist: Leitung oder Grundwasser? Hält die Leitung den Druck, stammt die Nässe vom Grundwasser hinter dem Deich. Fällt der Druck, grenzen wir das Leck ein, finden es mit Mikrofon, Tracergas oder Wärmebild, und geöffnet wird nur die Fundstelle.
- Wir finden
- Lecks im Estrich, in der Erdleitung und unter der Platte
ein halber Meter Pflaster statt des ganzen Hofs - Grundwasser
- Wandprofil von unten nach oben messen
keine Reparatur an einer dichten Leitung - Halle und Flachdach
- Zuleitung abdrücken, Färbemittel am Ablauf
erst der Befund, dann Dachdecker oder Installateur - Ergebnis
- Bericht mit Fundstelle und Druckwerten
für Eigentümer, Verband und Versicherer - Leistung im Überblick
- Leckageortung
Leitung oder Grundwasser: die erste Frage
Hinter dem Deich steht das Grundwasser hoch, und ein feuchter Wandfuß im Keller ist nicht automatisch ein Leck. Bevor wir eine Wasserleitung aufmachen, drücken wir Trinkwasser und Heizung getrennt ab. Hält alles, messen wir die Wand von unten nach oben, und das Profil zeigt, ob die Feuchte aus dem Boden steigt.
In den Hofstellen führen Erdleitungen vom Zähler zu Stall, Werkstatt oder dem ausgebauten Nebengebäude. Ein Leck dort verrät sich durch einen nassen Fleck im Hof, oft auch gar nicht. Für die Leckageortung geben wir Tracergas in die Leitung, und über dem Boden spürt ein Sensor auf, wo es entweicht. Aufgegraben wird nur an dieser Stelle.
In den Siedlungshäusern an der Elbuferstraße treffen verzinkter Stahl und Kupfer aufeinander, und der Stahl rostet an diesem Übergang zuerst. Dort hört das Bodenmikrofon das Leck präzise. In den jüngeren Häusern in Obermarschacht liegen Verbundrohre unter Fußbodenheizungen, die den Schall schlucken, und wir arbeiten mit Gas und Wärmebild.
Im Gewerbepark Eichholz beginnt die Suche an der Zuleitung in der Halle und am Flachdach, denn beide liefern Wasser an dieselbe Wand. Die Färbemittelprobe am Dachablauf trennt Regen von Leitungswasser.
Oft fällt ein Leck erst über die Abrechnung des Wasserverbands auf: Der Verbrauch liegt über dem Vorjahr, im Haus deutet nichts darauf hin. Die Wasseruhr dreht sich dann bei geschlossenen Hähnen weiter, und das Leck liegt meist im Erdreich oder unter der Bodenplatte.
Von der Wasseruhr bis zur Fundstelle
Lecks in Hof, Keller und Halle
Wasseruhr dreht sich in einer Hofstelle
Die Jahresabrechnung des Verbands lag deutlich über dem Vorjahr. Die Druckprobe weist auf die Erdleitung zur Werkstatt, das Tracergas tritt neben dem Pflaster aus, aufgegraben wird nur dort.
Feuchter Wandfuß im Keller eines Siedlungshauses
Alle Leitungen halten den Druck. Das Feuchteprofil zeigt Wasser von unten, und der Wasserstand im Keller folgt dem Pegel der Elbe. Eine Reparatur bringt hier nichts, gefragt ist eine Abdichtung.
Nasse Wand in einer Halle im Gewerbepark
Die Zuleitung hält, der Dachablauf nicht. Farbstoff im Ablauf verrät den Weg: Regenwasser läuft seitlich der Abdichtung in die Wand. Der Dachdecker übernimmt, bevor wir trocknen.
Themen von A bis Z
Verfahren und Fachbegriffe, die hier vorkommen
Die Beispiele beschreiben typische Schadensbilder in der Bausubstanz des Ortes. Es sind keine Berichte über einzelne Aufträge.
Lecksuche unter der Bodenplatte
Viele Häuser in der Marsch stehen ohne Keller auf einer Bodenplatte, und die Leitungen laufen darunter oder im Estrich darüber. Ein Leck dort verrät sich spät: Der Boden fühlt sich kalt an, Laminat wölbt sich an den Stößen, oder der Verbrauch steigt ohne Grund.
Eingrenzen ohne Öffnen
Zuerst sperren wir Abschnitt für Abschnitt ab und beobachten die Wasseruhr. Danach messen wir den Boden im Raster, und das Feuchteprofil zeigt, wo das Wasser am höchsten steht. Bei warmen Leitungen zeichnet die Wärmebildkamera den Weg des Wassers unter dem Belag nach.
Orten im Estrich und im Erdreich
Metallrohre finden wir mit dem Mikrofon, Kunststoff mit Tracergas: Das Gas steigt durch Estrich und Belag auf, der Sensor zeigt die Stelle auf wenige Zentimeter. Unter der Bodenplatte verfolgen wir das Gas durch Fliesen oder Pflaster, und geöffnet wird dort, wo zwei Verfahren dieselbe Stelle zeigen.
Nach der Reparatur
Das reparierte Stück drücken wir ab und prüfen die übrige Leitung gleich mit, denn wo ein Übergang gerissen ist, folgt der nächste oft bald. Der Bericht nennt Verfahren, Fundstelle und Druckwerte, und mit ihm reichen Sie den Schaden ein.
Manometer, Endoskop und Kamerakoffer
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Am Eckventil wird Druck aufgebaut, das Prüfgerät auf dem Boden zeigt, ob er über Nacht hält -
Fällt die Nadel am Manometer, verliert die Leitung Wasser, bleibt sie stehen, ist sie dicht -
Jeder Strang bekommt seine eigene Druckprobe, so grenzt sich das Leck Raum für Raum ein -
Das Prüfgerät am Wandanschluss klärt vor jeder Öffnung, ob die Leitung überhaupt verliert -
Die Sonde führt durch eine kleine Bohrung in die Decke, der Monitor zeigt, wo das Wasser gelaufen ist -
Kamera und Prüfarmatur reisen im Koffer, unter der Spüle beginnt die Suche ohne Stemmen
Häufige Fragen zur Leckortung in Marschacht
Unsere Wasserrechnung ist viel zu hoch, aber im Haus ist alles trocken. Wo suchen Sie zuerst?
An der Wasseruhr, und dabei hilft uns Ihre Ablesung. Notieren Sie abends den Zählerstand und morgens noch einmal, ohne dass in der Nacht Wasser entnommen wurde. Ist der Stand gestiegen, verliert eine Leitung, und wir sperren Abschnitt für Abschnitt, bis der Verlust stoppt. Die beiden Werte und unser Bericht helfen Ihnen danach, die Abrechnung mit dem Wasserverband zu klären.
Kommt die Nässe am Wandfuß im Keller von einer undichten Leitung?
Das klärt die Druckprobe. Halten Trinkwasser und Heizung den Druck, stammt die Feuchte aus dem Boden, und das Feuchteprofil der Wand zeigt es: nass unten, trockener nach oben. In dieser Lage hilft keine Rohrreparatur, dann sprechen wir über Abdichtung und Drainage.
Hören Sie ein Leck auch unter einer Fußbodenheizung?
Selten, weil Verbundrohr und Kunststoff kaum Schall abgeben und die Dämmung darunter den Rest schluckt. Unter Fußbodenheizungen kommen darum Tracergas und Wärmebild zum Einsatz. Das Mikrofon gehört an Stahl und Kupfer, dort trifft es auf wenige Zentimeter.
Wer zahlt die Leckortung in Marschacht?
Geht es um einen versicherten Leitungswasserschaden, übernimmt die Wohngebäudeversicherung in aller Regel auch die Ortung. Zeigt die Messung dagegen Grundwasser hinter dem Deich oder aufsteigende Feuchte, bleibt die Ortung Ihre Rechnung, und dafür nennen wir den Preis vor der Fahrt. Welche Lage vorliegt, steht nach der Druckprobe fest.
Müssen Sie für die Erdleitung zum Stall den Hof aufgraben?
Nur an einer Stelle. Wir füllen Tracergas in die Leitung, und der Sensor zeigt über Pflaster und Rasen an, wo es austritt. Gegraben wird nur dort, meist ein Loch von einem halben Meter. Das gerissene Stück tauschen wir, und die übrige Leitung drücken wir ab.
Kann das Leck in einer Halle im Gewerbepark auch vom Dach kommen?
Ja, und das prüfen wir zuerst. Hält die Zuleitung den Druck, nehmen wir uns Dachabläufe, Attika und Anschlüsse vor. Eine Färbemittelprobe am Ablauf zeigt, ob Regenwasser den Weg in die Wand nimmt. Dann ist der Dachdecker gefragt, und wir trocknen, sobald das Dach dicht ist.
Wie läuft eine Leckortung in Marschacht in einem Haus ohne Keller ab?
Über die Wasseruhr, das Feuchteprofil des Bodens und danach Tracergas oder Wärmebild. Ohne Keller gibt es keine Sicht auf die Leitungen, darum grenzen wir von oben ein: welcher Abschnitt verliert, wo der Boden am nassesten ist, wo das Gas aufsteigt. Geöffnet wird eine Fliese oder ein Stück Belag, nicht der Raum.
Was sollten wir vor dem Termin vorbereiten?
Den Zählerstand der letzten Abrechnung, wenn möglich einen Plan mit Bad, Küche und Heizung, und den Zugang zu Zähler, Verteilung und Nebengebäuden. Schreiben Sie auf, seit wann Sie den Schaden bemerken und ob der Keller bei den letzten Hochwassern Wasser hatte. Das spart Zeit beim Eingrenzen.
Schadenwissen
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Wasser im Haus? Rufen Sie jetzt an.
Wir klären die Lage am Telefon und kommen zur Schadensaufnahme.