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Fachbegriffe von A bis Z: Hand mit Stift schreibt in ein aufgeschlagenes Notizbuch

Themen von A bis Z

Jeder Begriff aus Leckageortung, Trocknung, Schimmelsanierung, Bauphysik und Versicherung, kurz und verständlich erklärt. Begriffe, die bei uns eine eigene Leistung sind, führen direkt zur Leistungsseite.

Andre Wengorra, Geschäftsführer der STMB24Von Andre Wengorra, Geschäftsführer

Begriffe nach Themen

Wasserschaden und Trocknung

  • Leistung Dokumentation
  • Leistung Neubautrocknung
  • Leistung Sofortmaßnahmen bei Wasserschäden
  • Leistung Trocknung
  • Leistung Trocknungsgerät mieten
  • Leistung Ursachen von Wasserschäden
  • Leistung Wasserschadensanierung
  • Adsorptionstrockner

    Ein Adsorptionstrockner bindet den Wasserdampf der Luft an ein Trockenmittel, meist Silicagel auf einem langsam drehenden Rotor.

  • Bauheizer

    Ein Bauheizer ist ein mobiler Wärmeerzeuger für Baustellen, die noch keine eigene Heizung haben oder trotzdem gezielt Wärme brauchen, etwa als Elektro-Heißluftgerät, Gasheizkanone oder Lufterhitzer an einer mobilen Heizzentrale.

  • Dämmschichttrocknung

    Die Dämmschichttrocknung trocknet die Trittschall- und Wärmedämmung unter einem schwimmenden Estrich, ohne den Boden auszubauen.

  • Freigabemessung

    Die Freigabemessung ist die abschließende Feuchtemessung am Ende einer technischen Trocknung, mit der nachgewiesen wird, dass das Bauteil wieder trocken ist und die Trocknung beendet werden kann.

  • HEPA-Filter

    HEPA-Filter sind hochabscheidende Schwebstofffilter für feinste Partikel in der Luft.

  • Infrarottrocknung

    Bei der Infrarottrocknung erwärmen Heizplatten oder Strahler die Oberfläche eines feuchten Bauteils mit Wärmestrahlung.

  • Kondensationstrockner

    Ein Kondensationstrockner entzieht der Raumluft Wasser, indem er sie an kalten Lamellen unter ihren Taupunkt abkühlt.

  • Löschwasserschaden

    Ein Löschwasserschaden ist die Durchfeuchtung von Bauteilen, Einrichtung und Technik durch Wasser, das beim Löschen eines Brandes eingesetzt wurde.

  • Luftwechselrate

    Die Luftwechselrate, auch Luftwechselzahl, gibt an, welches Luftvolumen bezogen auf das Raumvolumen in einer Stunde ausgetauscht und durch Außenluft ersetzt wird.

  • Mikrowellentrocknung

    Bei der Mikrowellentrocknung werden feuchte Bauteile mit Mikrowellen bestrahlt, die Wassermoleküle reagieren wegen ihres Dipols und erwärmen sich durch Molekülreibung, sodass die Trocknung auch im Kern des Bauteils stattfindet.

  • Seitenkanalverdichter

    Ein Seitenkanalverdichter ist ein Gebläse, das Luft mit einem schnell drehenden Schaufelrad in einem seitlichen Kanal mehrfach verdichtet.

  • Trocknungsprotokoll

    Das Trocknungsprotokoll hält fest, wie eine technische Trocknung abgelaufen ist: Schaden und Ursache, Verfahren und Geräte, Laufzeiten und Zählerstände, Raumklima und Messwerte an festen Punkten im Bauteil.

  • Überdruckverfahren

    Beim Überdruckverfahren, im Leitfaden des Umweltbundesamtes Druckverfahren genannt, wird vorgetrocknete Luft durch Öffnungen im Estrich oder über die Randfugen in die Dämmschicht geblasen.

  • Unterdruckverfahren

    Beim Unterdruckverfahren, im Leitfaden des Umweltbundesamtes Saugverfahren genannt, wird die feuchte Luft aus der Dämmschicht unter dem Estrich abgesaugt.

  • WTA-Merkblatt 6-16 Technische Trocknung

    Das WTA-Merkblatt 6-16 ist eine Arbeitshilfe zur Planung, Ausführung und Kontrolle der technischen Trocknung durchfeuchteter Bauteile, herausgegeben von der WTA, einem Verein für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege.

Leckortung und Messung

  • Leistung Feuchtigkeitsmessung
  • Leistung Leckageortung
  • Aquaphon

    AQUAPHON ist ein eingetragener Produktname des Herstellers Sewerin für Geräte zur elektroakustischen Wasserleckortung, bestehend aus Empfänger, Teststab und Bodenmikrofonen.

  • Ausgleichsfeuchte

    Die Ausgleichsfeuchte ist der Wassergehalt, den ein Baustoff bei einer bestimmten relativen Luftfeuchte der umgebenden Luft annimmt, wenn sich Aufnahme und Abgabe von Feuchte im Gleichgewicht befinden.

  • Belegreife

    Belegreife ist nach dem TKB-Merkblatt 16 der Zustand eines Estrichs in Bezug auf Abbinde- und Trocknungsreaktionen, in dem er für die schadens- und mangelfreie, dauerhafte Aufnahme eines Belags geeignet ist.

  • CM-Messung

    Die CM-Messung bestimmt den Wassergehalt einer Baustoffprobe, vor allem von Estrich, mit Calciumcarbid.

  • Darrmethode

    Bei der Darrmethode wird eine Baustoffprobe feucht gewogen, getrocknet und trocken erneut gewogen.

  • Dichtheitsprüfung

    Bei der Dichtheitsprüfung wird ein abgesperrter Leitungsabschnitt mit einem Prüfmedium unter Druck gesetzt oder mit Wasser gefüllt und über eine festgelegte Prüfzeit beobachtet, ob der Druck fällt oder Wasser nachgefüllt werden muss.

  • Digits

    Digits nennt man die Anzeigewerte elektronischer Feuchtemessgeräte, die über Widerstand oder dielektrische Eigenschaften messen.

  • Elektroakustische Leckortung

    Die elektroakustische Leckortung findet undichte Stellen in Druckleitungen über das Geräusch, das austretendes Wasser erzeugt.

  • Endoskopie

    Bei der Endoskopie wird eine Optik oder eine kleine Kamera durch eine Bohrung in einen Hohlraum geführt, um ihn von innen zu betrachten.

  • Färbemittelprobe

    Die Färbemittelprobe ist ein Prüfverfahren, bei dem Wasser mit einem gut sichtbaren oder fluoreszierenden Farbstoff wie Uranin eingefärbt wird, um zu verfolgen, wohin es fließt und wo es wieder austritt.

  • Feuchteprofil

    Ein Feuchteprofil zeigt, wie sich Feuchte in einem Bauteil verteilt, über die Tiefe und über die Fläche.

  • Holzfeuchte

    Die Holzfeuchte gibt an, wie viel Wasser ein Holz enthält, angegeben in Masseprozent, und weil Holz hygroskopisch ist, stellt sie sich je nach Temperatur und Luftfeuchte der Umgebung auf eine Gleichgewichtsfeuchte ein.

  • Hygrometer

    Ein Hygrometer ist ein Messgerät für die Luftfeuchte, mit dem sich in Wohnräumen Lüftungsbedarf und Schimmelrisiko beurteilen lassen, bei Thermo-Hygrometern zusammen mit der Raumtemperatur.

  • Kapazitive Feuchtemessung

    Die kapazitive Feuchtemessung bestimmt die Feuchte im oberflächennahen Bereich eines Baustoffs zerstörungsfrei nach dem Dielektrizitätskonstante- oder Hochfrequenz-Messprinzip, je nach Rohdichte bis in etwa 2 bis 4 Zentimeter Tiefe.

  • Korrelation

    Bei der Korrelation nehmen zwei Sensoren an zwei Stellen derselben Leitung das Leckgeräusch auf.

  • Mikrowellenmessung

    Die Mikrowellenmessung ist ein zerstörungsfreies dielektrisches Verfahren zur Feuchtemessung in Baustoffen, das die besonderen dielektrischen Eigenschaften des Wassers nutzt.

  • Oberflächenfeuchte

    Die Oberflächenfeuchte ist die relative Luftfeuchte unmittelbar an einer Bauteiloberfläche, die über das Wachstum von Schimmelpilzen entscheidet und an kühlen Wänden deutlich höher liegt als in der Raummitte.

  • Restfeuchte

    Restfeuchte ist das Wasser, das nach einer Trocknung oder nach dem Erhärten noch in einem Bauteil steckt.

  • Rohrkamera

    Eine Rohrkamera, im Abwasserbereich Kanalkamera genannt, wird in eine Abwasser- oder Grundleitung eingeführt und zeigt das Rohr von innen.

  • Thermografie

    Die Thermografie macht mit einer Wärmebildkamera die Oberflächentemperaturen von Bauteilen berührungslos sichtbar, Temperaturunterschiede erscheinen als Farbmuster.

  • Tracergas

    Bei der Tracergasortung wird eine entleerte Leitung mit einem Prüfgas gefüllt, meist Formiergas aus 95 Prozent Stickstoff und 5 Prozent Wasserstoff.

  • Widerstandsmessung

    Die Widerstandsmessung ist ein elektrisches Verfahren der Feuchtemessung, bei dem ein Messgerät über Elektroden den elektrischen Widerstand eines Baustoffs oder Holzes bestimmt, der mit steigender Feuchte sinkt.

Schimmel und Schadstoffe

  • Leistung Schimmelpilzsanierung
  • Abschottung

    Abschottung heißt bei der Schimmelsanierung zweierlei: die staubdichte Trennung des Arbeitsbereichs vom Rest des Gebäudes während der Arbeiten und das dauerhafte Abdichten eines befallenen Bauteils anstelle seines Rückbaus.

  • Alternaria

    Alternaria ist eine weit verbreitete Gattung von Schimmelpilzen, deren wichtigster Vertreter Alternaria alternata ist und die schwarze Verfärbungen auf Pflanzen und Lebensmitteln bildet.

  • Asbest

    Asbest ist die Sammelbezeichnung für natürlich vorkommende, faserartige silikatische Minerale, die sich in feine, lungengängige Fasern zerteilen und nachweislich Krebs erzeugen.

  • Aspergillus fumigatus

    Aspergillus fumigatus ist ein weit verbreiteter Bodenpilz, der in geringen Konzentrationen von 5 bis 10 koloniebildenden Einheiten je Kubikmeter häufig in der Außenluft vorkommt.

  • Aspergillus niger

    Aspergillus niger ist ein Schimmelpilz aus der Gruppe der schwarzen Aspergillen, der relativ oft im Wohnungsstaub und in der Erde von Topfpflanzen auftritt, in feuchten Baustoffen aber verhältnismäßig selten wächst.

  • Befallskategorie

    Die Befallskategorie ordnet sichtbaren Schimmelbefall nach seiner Ausdehnung in Fläche und Tiefe ein.

  • Biozid

    Ein Biozid ist ein Stoff oder Gemisch, das Schadorganismen auf andere Art als durch bloße physikalische oder mechanische Einwirkung zerstören, abschrecken, unschädlich machen oder bekämpfen soll.

  • Cladosporium

    Cladosporium ist eine Gattung von Schimmelpilzen, deren Sporen der Polleninformationsdienst neben Alternaria als allergologisch wichtigen Pilzsporenflug misst.

  • Fäkalkeime

    Fäkalkeime sind Krankheitserreger und Bakterien, die mit dem Stuhl von Menschen oder Tieren ausgeschieden und über fäkal verunreinigtes Wasser übertragen werden können, etwa wenn Abwassersysteme überflutet werden.

  • Feinreinigung

    Die Feinreinigung ist die sorgfältige Reinigung eines Sanierungsbereichs nach dem Rückbau befallener Materialien, von der Decke bis zum Boden und bis in Nischen und Ecken.

  • Freimessung

    Als Freimessung bezeichnet man die Messung nach einer Schimmelsanierung, mit der geprüft wird, ob die Feinreinigung ihr Ziel erreicht hat, bevor Abschottungen und Schleusen fallen.

  • Kalkfarbe

    Kalkfarbe ist ein mineralischer Anstrich aus Weißkalk und Wasser als Lösungsmittel, der grobporig ist, desinfizierend wirkt und durch seine hohe Alkalität Schimmelpilzen den Nährboden entzieht.

  • Künstliche Mineralfasern (KMF)

    Künstliche Mineralfasern sind aus mineralischen Rohstoffen synthetisch hergestellte Fasern, aus denen Mineralwolle-Dämmstoffe aus Glas- oder Steinwolle bestehen.

  • Luftkeimsammlung

    Die Luftkeimsammlung ist ein Messverfahren, bei dem eine festgelegte Luftmenge durch einen Filter oder auf einen Nährboden gesaugt wird, um die keimfähigen Schimmelpilze eines Raums zu erfassen.

  • Luftreiniger

    Ein Luftreiniger ist ein frei im Raum aufstellbares Gerät, das Partikel und Keime aus der Raumluft entfernen oder unschädlich machen soll, je nach Bauart mit Filtern, UV-C-Strahlung, Ionisation oder Ozon.

  • MVOC

    MVOC, Microbial Volatile Organic Compounds, sind flüchtige organische Verbindungen wie Alkohole, Terpene, Ketone, Ester und Aldehyde, die Schimmelpilze und Bakterien beim Wachstum bilden, und sie verursachen den typischen Schimmelgeruch.

  • Myzel

    Das Myzel ist das Geflecht aus Pilzfäden, den Hyphen, das den eigentlichen Körper eines Schimmelpilzes bildet.

  • Ozonbehandlung

    Bei einer Ozonbehandlung erzeugt ein Ozongenerator vor Ort das sehr reaktive Gas Ozon, um Räume zu desinfizieren oder Gerüche zu neutralisieren.

  • PAK

    PAK, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, sind eine Stoffklasse aus mehreren hundert Einzelverbindungen, die beim Erhitzen oder Verbrennen organischen Materials unter Sauerstoffmangel entstehen.

  • Penicillium

    Penicillium, der Pinselschimmel, ist eine Gattung von Schimmelpilzen mit etwa 140 benannten Arten, deren meist grünliche Konidienträger wie kleine Pinsel aussehen.

  • Radon

    Radon ist ein natürliches radioaktives Edelgas, das im Boden beim Zerfall von Uran entsteht und mit der Bodenluft über Risse, Fugen und Durchführungen erdberührter Bauteile in Gebäude gelangen kann.

  • Schimmelpilz

    Schimmelpilze bilden keine eigene Gruppe im System der Pilze: Der Begriff fasst Pilze zusammen, die Hyphen und Sporen bilden und zu mehreren Abteilungen gehören.

  • Schimmelsporen

    Schimmelsporen sind die mikroskopisch kleinen Verbreitungseinheiten der Schimmelpilze, die durch die Luft schweben und auf feuchten Oberflächen zu neuem Befall auskeimen.

  • Schwarzbereich

    Der Schwarzbereich ist der belastete Arbeitsbereich einer Sanierung, der Weißbereich der unbelastete Rest des Gebäudes.

  • Schwarzschimmel

    Schwarzschimmel ist eine Alltagsbezeichnung für dunkel gefärbten Schimmelbefall und kein Name einer bestimmten Pilzart.

  • Stachybotrys chartarum

    Stachybotrys chartarum ist ein Schimmelpilz, der nur auf stark durchfeuchteten, zellulosehaltigen Baustoffen wächst und deshalb als Anzeiger für Feuchteschäden gilt.

  • UBA-Schimmelleitfaden

    Der UBA-Schimmelleitfaden ist der „Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden“ des Umweltbundesamtes, erarbeitet von dessen Innenraumlufthygiene-Kommission.

  • Unterdruckhaltung

    Die Unterdruckhaltung ist eine Schutzmaßnahme bei der Schimmel- und Schadstoffsanierung: Ein Lüftungsgerät mit Schwebstofffilter saugt dauernd Luft aus dem abgeschotteten Bereich ab, sodass dort ein geringerer Druck herrscht als in den Nachbarräumen.

  • Wasserstoffperoxid

    Wasserstoffperoxid, chemisch H2O2, ist eine farblose, mit Wasser in jedem Verhältnis mischbare Flüssigkeit, die sich langsam zu Wasser und Sauerstoff zersetzt.

Haustechnik und Leitungen

  • Leistung Elektroinstallation
  • Leistung Heizung und Sanitärinstallation
  • Aquastop

    Aquastop ist ein Schutzsystem an Waschmaschinen und Geschirrspülern, das die Wasserzufuhr selbsttätig unterbricht, sobald am Zulaufschlauch oder im Gerät Wasser austritt.

  • Ausdehnungsgefäß

    Ein Ausdehnungsgefäß nimmt in einer geschlossenen Heizungsanlage das Wasser auf, das sich beim Erwärmen ausdehnt, und gibt es beim Abkühlen wieder ab, sodass der Druck in den zulässigen Grenzen bleibt.

  • Außenwasserhahn

    Ein Außenwasserhahn, fachlich Außenentnahmestelle, stellt Trinkwasser im Außenbereich bereit, meist für die Gartenbewässerung.

  • Bleileitung

    Eine Bleileitung ist eine Trinkwasserleitung aus dem Werkstoff Blei, wie sie in älteren Häusern bis Anfang der 1970er Jahre verlegt wurde, und aus ihr kann Blei ins Trinkwasser übergehen, vor allem wenn das Wasser länger darin steht.

  • DIN 1988 Trinkwasserleitungen

    DIN 1988 ist eine deutsche Normenreihe mit Technischen Regeln für Trinkwasser-Installationen in Gebäuden und auf Grundstücken, die die europäischen Normen DIN EN 806 und DIN EN 1717 um nationale Festlegungen ergänzt.

  • Druckminderer

    Ein Druckminderer ist eine Armatur, die den hohen Druck aus dem Versorgungsnetz auf einen eingestellten, gleichbleibenden Druck für die Hausinstallation senkt und Druckschwankungen ausgleicht.

  • Druckschlag

    Ein Druckschlag, auch Wasserschlag oder Druckstoß genannt, ist eine schlagartige Druckänderung in einer Wasserleitung, die entsteht, wenn ein Einhebelmischer, ein Magnetventil oder ein Kugelhahn den Wasserfluss plötzlich stoppt.

  • Eckventil

    Ein Eckventil ist ein kleines Absperrventil zwischen dem Wandanschluss der Trinkwasserleitung und einer Armatur oder einem Gerät, mit dem sich eine einzelne Entnahmestelle getrennt absperren lässt.

  • FI-Schutzschalter

    Ein FI-Schutzschalter, fachlich Fehlerstrom-Schutzeinrichtung oder RCD, schützt Personen, Nutztiere und Sachwerte bei Isolationsfehlern, indem er einen Stromkreis schon bei sehr geringen Fehlerströmen abschaltet.

  • Flexschlauch

    Ein Flexschlauch, auch Panzerschlauch genannt, ist ein flexibler Anschlussschlauch, der Armaturen und Geräte mit der Trinkwasserleitung verbindet.

  • Frostschaden

    Ein Frostschaden an der Wasserinstallation entsteht, wenn Wasser in Rohren, Armaturen oder Geräten gefriert und die Installation dabei beschädigt.

  • Fußbodenheizung

    Eine Fußbodenheizung gibt Wärme über Rohrschleifen im oder unter dem Estrich an den Raum ab, die vom Heizkreisverteiler aus mit Heizungswasser versorgt werden, und als Niedertemperatursystem arbeitet sie mit geringen Vorlauftemperaturen.

  • Hauptabsperrhahn

    Der Hauptabsperrhahn, fachlich Hauptabsperreinrichtung, ist die Armatur, mit der sich die Wasserzufuhr für das ganze Gebäude schließen lässt.

  • Hauswasserfilter

    Der Hauswasserfilter ist ein mechanischer Filter, der unmittelbar hinter der Wasserzähleranlage in jede Trinkwasserinstallation gehört.

  • Isolationsmessung

    Die Isolationsmessung bestimmt den Isolationswiderstand einer elektrischen Anlage, gemessen zwischen den aktiven Leitern und zwischen den aktiven Leitern und dem Schutzleiter, der mit der Erdungsanlage verbunden ist.

  • Leckageschutz

    Leckageschutz bezeichnet Systeme, die einen Leitungswasserschaden erkennen, die Wasserzufuhr selbsttätig absperren und eine verantwortliche Person alarmieren.

  • Legionellen

    Legionellen sind Bakterien, die in geringer Zahl natürlich in Oberflächen- und Grundwasser vorkommen und sich in Trinkwasserinstallationen vor allem bei Temperaturen zwischen 25 und 45 °C vermehren.

  • Lochkorrosion

    Lochkorrosion, im Sprachgebrauch auch Lochfraß, ist eine örtlich begrenzte Korrosion, bei der ein metallisches Rohr an einzelnen Stellen tief abgetragen wird, bis die Wand durchbricht.

  • Pressverbindung

    Eine Pressverbindung verbindet Rohre einer Trinkwasserinstallation, indem ein Fitting mit einem Presswerkzeug dauerhaft auf das eingeschobene Rohr gepresst wird.

  • Rohrbegleitheizung

    Eine Rohrbegleitheizung ist eine Einrichtung, mit der ein Rohr elektrisch beheizt wird, meist mit einem Heizband, das um das Rohr gewickelt oder an ihm entlanggeführt und mit der Wärmedämmung abgedeckt wird.

  • Rohrbruch

    Ein Rohrbruch ist ein Schaden am Material einer Leitung, durch den Wasser oder eine andere Flüssigkeit bestimmungswidrig austreten kann.

  • Sicherheitsventil

    Ein Sicherheitsventil schützt einen geschlossenen Trinkwassererwärmer und die Installation vor zu hohem Druck, der entsteht, wenn sich Wasser beim Erwärmen ausdehnt.

  • Stagnationswasser

    Stagnationswasser ist Trinkwasser, das längere Zeit ohne Entnahme in der Leitung gestanden hat.

  • Trinkwasserverordnung

    Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) regelt die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch, also von Wasser zum Trinken, Kochen und zur Körperpflege, vom Wasserwerk bis zur Entnahmestelle im Haus.

  • Wassermelder

    Ein Wassermelder ist ein Gerät mit einem feuchteempfindlichen Sensor, der Alarm schlägt, sobald er mit Wasser in Kontakt kommt, etwa mit einem akustischen Signal oder einer Nachricht aufs Smartphone.

  • Wasserzähler

    Der Wasserzähler, umgangssprachlich Wasseruhr, misst die Menge Trinkwasser, die aus dem öffentlichen Netz entnommen wird, und ist die Grundlage der Abrechnung.

  • Zirkulationsleitung

    Eine Zirkulationsleitung führt warmes Trinkwasser von den Entnahmestellen zurück zum Trinkwassererwärmer, und eine Zirkulationspumpe hält es so ständig in Bewegung.

Keller und Starkregen

  • Bitumendickbeschichtung

    Eine Bitumendickbeschichtung ist ein spachtel- oder spritzbarer Abdichtungsstoff auf Bitumenbasis, der mit Kunststoffen vergütet ist und nach dem Trocknen eine fugenlose, rissüberbrückende Schicht bildet.

  • Bodenablauf

    Ein Bodenablauf ist ein in den Fußboden eingebauter Ablauf, über den Wasser von der Bodenfläche in die Entwässerung abfließt, etwa in der bodengleichen Dusche, im Bad oder im Keller.

  • Bodenplatte

    Die Bodenplatte ist die unterste Platte eines Gebäudes aus Beton oder Stahlbeton, bei einem Keller bildet sie zusammen mit den Außenwänden die Wanne.

  • Dehnungsfuge

    Eine Dehnungsfuge ist eine planmäßige Fuge zwischen Bauteilen, die deren Verkürzungen und Verlängerungen spannungsfrei aufnimmt.

  • Drainage

    Eine Drainage, fachlich Dränung, ist eine Anlage aus Dränschicht, Dränleitung sowie Kontroll- und Spüleinrichtungen, die Sickerwasser im wenig durchlässigen Boden vor erdberührten Bauteilen sammelt und drucklos ableitet.

  • Drückendes Wasser

    Drückendes Wasser ist Wasser, das mit hydrostatischem Druck von außen auf erdberührte Bauteile wirkt, etwa als Grundwasser, Hochwasser oder aufstauendes Sickerwasser.

  • Grauwasser

    Grauwasser ist gering verschmutztes häusliches Abwasser aus Duschen, Badewannen, Handwaschbecken sowie Wasch- und Spülmaschinen, das im Unterschied zum Schwarzwasser nicht aus Toiletten oder Urinalen stammt.

  • Grundstücksentwässerung

    Die Grundstücksentwässerung umfasst alle Anlagen in Gebäuden und auf einem Grundstück, die Schmutz- und Regenwasser sammeln und über Fall-, Sammel- und Grundleitungen bis zum Anschlusskanal an die öffentliche Kanalisation ableiten.

  • Hebeanlage

    Eine Hebeanlage, genauer Abwasserhebeanlage, sammelt Abwasser, das unterhalb der Rückstauebene anfällt, in einem Behälter und pumpt es automatisch über eine Druckleitung mit Rückstauschleife in den Kanal.

  • Hochwasserschaden

    Ein Hochwasserschaden entsteht, wenn Flutwasser in ein Gebäude eindringt oder von außen darauf drückt und Bauteile, Haustechnik und Einrichtung durchfeuchtet, verschmutzt oder statisch belastet.

  • Horizontalsperre

    Eine Horizontalsperre ist eine waagerechte Sperrschicht im Mauerwerk, die kapillar aufsteigende Feuchte aus dem Erdreich aufhält.

  • Kellerlichtschacht

    Ein Kellerlichtschacht ist ein Schacht vor einem Kellerfenster, das unter der Geländeoberkante liegt, und bringt Licht und Luft in den Keller.

  • Perimeterdämmung

    Eine Perimeterdämmung ist eine Wärmedämmung, die außen auf erdberührten Bauteilen liegt, an Kelleraußenwänden und unter Bodenplatten, außerhalb der Abdichtung und direkt im Erdreich.

  • Rohrdurchführung

    Eine Rohrdurchführung, auch Gebäude- oder Hauseinführung genannt, ist die Stelle, an der eine Leitung für Wasser, Abwasser, Strom, Gas oder Telekommunikation durch eine erdberührte Wand oder die Bodenplatte ins Haus geführt wird.

  • Rohrverstopfung

    Eine Rohrverstopfung ist ein Hindernis in einer Abwasserleitung, das das Wasser ganz oder teilweise am Abfließen hindert, etwa aus Fett, Hygieneartikeln oder Feuchttüchern.

  • Rückstauklappe

    Eine Rückstauklappe ist ein Rückstauverschluss in der Abwasserleitung eines Gebäudes, der sich selbsttätig schließt, wenn Abwasser aus dem Kanal in die Hausleitungen zurückdrückt.

  • Schwarze Wanne

    Eine Schwarze Wanne ist eine Abdichtung, bei der Kellerwände und Bodenplatte allseitig von Bitumen- oder Kunststoffdichtungsbahnen umschlossen sind.

  • Schwarzwasser

    Schwarzwasser ist das häusliche Abwasser aus Toiletten, das im Gegensatz zum Grauwasser Fäkalien enthält und sich aus Kot, Urin und dem Spülwasser der Toilette zusammensetzt.

  • Starkregen

    Von Starkregen spricht man, wenn in kurzer Zeit außergewöhnlich viel Niederschlag fällt, meist örtlich begrenzt.

  • Vertikalabdichtung

    Eine Vertikalabdichtung ist die senkrechte Abdichtung an der Außenseite erdberührter Wände, vor allem an Kelleraußenwänden, die Bodenfeuchte, Sickerwasser oder drückendes Wasser vom Mauerwerk fernhält.

  • Weiße Wanne

    Eine Weiße Wanne ist ein Keller, dessen Bodenplatte und Außenwände als geschlossene Wanne aus wasserundurchlässigem Beton hergestellt sind, sodass der Beton zugleich trägt und abdichtet.

  • Wurzeleinwuchs

    Wurzeleinwuchs heißt, dass Wurzeln von Bäumen oder Sträuchern durch Rohrverbindungen, Risse oder andere Schadstellen in Abwasserleitungen wie Hausanschluss- und Grundleitungen einwachsen.

  • Zisterne

    Eine Zisterne ist ein Speicher für Regenwasser, in den das Wasser von Dachflächen über einen Filter läuft und aus dem eine Pumpe es zu den Entnahmestellen fördert, etwa für Toilettenspülung, Waschmaschine oder Garten.

Dach, Fassade und Fenster

  • Leistung Fenster und Türen
  • Attika

    Eine Attika ist eine über die Dachfläche hochgezogene Aufkantung am Rand eines Flachdachs, an der die Abdichtung als Dachrandabschluss nach oben geführt und deren Krone meist mit einer Blechabdeckung geschlossen wird.

  • Bitumenbahn

    Eine Bitumenbahn ist eine Abdichtungsbahn aus einer Trägereinlage, etwa aus Polyestervlies, Glasgewebe oder Glasvlies, die beidseitig mit Oxidations- oder Polymerbitumen beschichtet und in der Regel mit Sand oder Talk bestreut ist.

  • Fachregeln des Dachdeckerhandwerks

    Die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks sind technische Regeln für Planung und Ausführung von Dachdeckungen, Abdichtungen und Außenwandbekleidungen, die der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks herausgibt.

  • Fensteranschluss

    Der Fensteranschluss ist die Verbindung zwischen Fensterrahmen und Baukörper mit Befestigung, Dämmung und Abdichtung der Anschlussfuge, die auf der Raumseite dichter als außen und dauerhaft luftundurchlässig ausgeführt werden muss.

  • Flachdachleckage

    Eine Flachdachleckage ist eine undichte Stelle in der Abdichtung eines Flachdachs, durch die Regenwasser in den Dachaufbau und von dort in die Räume darunter gelangt.

  • Flüssigkunststoff

    Flüssigkunststoff ist eine Abdichtung aus Kunststoffen wie Polyurethan, Polymethylmethacrylat oder ungesättigtem Polyester, die flüssig aufgebracht wird, auf dem Bauteil aushärtet und einen fugenlosen Belag ohne Nähte bildet.

  • Gründach

    Ein Gründach ist ein Dach, auf dem oberhalb von Dämmung und Abdichtung eine Vegetationsschicht aus Substrat und Pflanzen aufgebaut ist, als extensive Begrünung mit niedrigen Pflanzen oder als intensive Begrünung bis zum Dachgarten.

  • Isolierglas

    Isolierglas, fachlich Mehrscheiben-Isolierglas, besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die ein Randverbund miteinander verbindet und deren Scheibenzwischenraum er hermetisch gegen die Umgebung abschließt.

  • Kaltdach

    Ein Kaltdach ist ein zweischaliges, belüftetes Dach, bei dem zwischen der Wärmedämmung und der oberen Schale mit der Abdichtung eine bewegte Luftschicht liegt, die über Zu- und Abluftöffnungen mit der Außenluft verbunden ist.

  • Kompriband

    Ein Kompriband ist ein imprägniertes Fugendichtungsband aus Schaumkunststoff, das vorkomprimiert geliefert wird und im eingebauten Zustand zusammengedrückt in der Fuge sitzt, etwa am Anschluss der Dämmung an die Fensterbank.

  • Kunststoffdichtungsbahn

    Eine Kunststoffdichtungsbahn ist eine Abdichtungsbahn aus Kunststoffen wie weichgemachtem PVC, flexiblen Polyolefinen, EPDM oder EVA, mehrschichtig mit Einlage oder als homogene Folie, deren Querschnitt selbst das Wasser sperrt.

  • Laibung

    Die Laibung ist die Schnittfläche zwischen einem Fenster oder einer Tür und der umgebenden Wand, also die seitliche Fläche der Wandöffnung, deren Tiefe innen und außen von der Art des Einbaus, vom Rahmen und vom Anschlag abhängt.

  • Montageschaum

    Montageschaum ist ein Ortschaum auf Basis von Polyurethan, der aus der Druckdose oder Kartusche an der Verwendungsstelle aufschäumt und Fugen um Fenster, Türen und Rohre füllt, abdichtet und befestigt.

  • Notentwässerung

    Die Notentwässerung ist ein zweiter, vom normalen Dachablauf unabhängiger Weg, über den Regenwasser von einem Flachdach abfließt, wenn die Hauptentwässerung bei Starkregen überlastet oder verstopft ist.

  • Reetdach

    Ein Reetdach ist eine Dachdeckung aus getrockneten Schilfhalmen, die in waagerechten Lagen von der Traufe zum First als glatte Fläche an die Dachlatten gebunden, genäht oder geschraubt werden.

  • Regenfallrohr

    Ein Regenfallrohr, in der Norm Regenwasserfallleitung genannt, führt das Wasser von der Dachrinne oder vom Dachablauf senkrecht nach unten in die Grundleitung oder in eine Versickerung.

  • Rollladenkasten

    Der Rollladenkasten ist die Umschließung des Rollraums über einem Fenster, die den aufgewickelten Rollladenpanzer aufnimmt und bis auf den Auslassschlitz für den Panzer allseitig geschlossen ist.

  • Salzluft und Korrosion

    Salzluft ist die salzhaltige Luft in Küstennähe, die Metalle an Gebäuden schneller angreift als die Luft im Binnenland.

  • Steildach

    Ein Steildach ist ein Dach mit deutlich geneigten Dachflächen, etwa ein Satteldach, Walmdach, Pultdach oder Zeltdach, dessen Dachstuhl aus Sparren oder Pfetten die Dacheindeckung trägt.

  • Terrassenanschluss

    Der Terrassenanschluss ist die Stelle, an der die Abdichtung einer Terrasse, eines Balkons oder einer Dachterrasse an die Außenwand und die Tür des Gebäudes anschließt.

  • Umkehrdach

    Ein Umkehrdach ist ein einschaliges, nicht belüftetes Flachdach, bei dem die Wärmedämmung über der Abdichtung liegt und die Abdichtung zugleich die Aufgabe der Dampfsperre übernimmt.

  • Unterspannbahn

    Eine Unterspannbahn ist eine Bahn unter der Dachdeckung, die frei gespannt mit leichtem Durchhang über den Sparren liegt und die Dachkonstruktion vor Feuchtigkeit schützt, die durch die Deckung dringt.

  • Warmdach

    Ein Warmdach ist ein einschaliges, nicht belüftetes Dach, bei dem Dampfsperre, Wärmedämmung und Abdichtung als eine Schale auf der Tragkonstruktion liegen, ohne bewegte Luftschicht dazwischen.

Boden und Estrich

  • Leistung Bodenbelagsarbeiten
  • Ausgleichsmasse

    Eine Ausgleichsmasse ist eine Bodenspachtelmasse, mit der Unebenheiten und Höhenunterschiede im Untergrund ausgeglichen werden, bevor Bodenbelag, Parkett oder Fliesen darauf verlegt werden.

  • Calciumsulfatestrich

    Calciumsulfatestrich, Kurzzeichen CA und früher Anhydritestrich genannt, ist ein Estrich mit dem Bindemittel Calciumsulfat, im allgemeinen Sprachgebrauch Gips.

  • Dielenboden

    Ein Dielenboden ist eine der ältesten und einfachsten Formen des Holzfußbodens: Bretter aus Laub- oder Nadelholz, die auf den Untergrund geschraubt oder genagelt werden.

  • Doppelboden

    Ein Doppelboden ist ein Systemboden aus werkseitig vorgefertigten, modularen Platten, die auf Stützen über der Rohdecke liegen und darunter einen Hohlraum für Installationen und Leitungen aller Art freilassen.

  • Entkopplungsmatte

    Eine Entkopplungsmatte ist eine Vlies- oder Mattenlage zwischen tragfähigem Untergrund und Belag, die Scher- und Zugspannungen aus dem Untergrund vom Belag trennt und Risse mindert.

  • Estrich

    Estrich ist ein Bauteil, das auf einem tragenden Untergrund oder auf einer Trenn- oder Dämmschicht hergestellt wird und entweder selbst als Boden dient oder einen Belag aufnimmt.

  • Fehlboden

    Der Fehlboden, auch Einschub genannt, ist eine aus Brettern gezimmerte Ebene zwischen den Balken einer alten Holzbalkendecke, die von oben mit Schüttgut gefüllt wurde, um die Decke schwerer zu machen und den Schall besser zu dämmen.

  • Feinsteinzeug

    Feinsteinzeug ist eine keramische Fliese aus Steinzeug mit einer Wasseraufnahme von unter 0,5 %, die unter hohem Druck trocken gepresst und bei 1200 bis 1300 °C zu einem sehr dichten Scherben gebrannt wird.

  • Gussasphaltestrich

    Gussasphaltestrich ist ein Estrich aus Bitumen und Gesteinskörnungen, der bei über 200 °C heiß eingebaut wird, ohne Wasser auskommt und nach dem Abkühlen schon nach wenigen Stunden begehbar ist.

  • Heizestrich

    Ein Heizestrich ist ein Estrich, in den oder unter den die Heizelemente einer Fußbodenheizung eingebaut sind, in der Regel als schwimmender Estrich auf einer Dämmschicht.

  • Holzbalkendecke

    Die Holzbalkendecke ist eine Geschossdecke aus Holzbalken, zwischen denen in Altbauten meist ein Einschub mit einer Schüttung liegt, oben ein Blindboden oder eine Dielung, unten der Deckenputz.

  • Korkboden

    Korkboden ist ein Bodenbelag aus der Rinde der Korkeiche, die zerkleinert und mit Bindemitteln zu Platten gepresst wird.

  • Laminat

    Laminat, genau genommen Laminatboden, ist ein Bodenbelag aus Dielen, deren Oberschicht aus dünnen, mit wärmehärtenden Kunstharzen getränkten Papierlagen besteht, gepresst auf eine Trägerplatte, meist eine hochverdichtete Faserplatte (HDF).

  • Linoleum

    Linoleum ist ein elastischer Bodenbelag aus oxidiertem Leinöl, Naturharz, Holz- oder Korkmehl und mineralischen Füllstoffen, die auf ein Jutegewebe gepresst werden, und trägt seinen Namen vom lateinischen linum oleum für Leinöl.

  • Magnesiaestrich

    Magnesiaestrich ist ein Estrich aus kaustischer Magnesia, einer wässrigen Magnesiumchloridlösung als Anreger und Gesteinskörnung, der mit organischen Füllstoffen wie Holzspänen auch als Steinholzestrich bekannt ist.

  • Parkett

    Parkett ist ein Fußbodenbelag aus Holz und nach WECOBIS der wichtigste Holzbodentyp, mit Bauarten vom Mosaikparkett über Stab- und Tafelparkett bis zum Mehrschichtparkett.

  • Randfuge

    Die Randfuge ist der Spalt zwischen einem Estrich und allen aufgehenden Bauteilen wie Wänden, Stützen, Rohren und Türzargen.

  • Schwimmender Estrich

    Ein schwimmender Estrich ist ein Estrich auf einer Dämmschicht, der auf seiner Unterlage beweglich ist und keine unmittelbare Verbindung zu Wänden, Stützen, Rohren oder anderen angrenzenden Bauteilen hat.

  • Teppichboden

    Teppichboden ist ein textiler Bodenbelag, nach DIN ISO 2424 ein Erzeugnis mit einer Nutzschicht aus textilen Faserstoffen, das zum Belegen des Fußbodens dient.

  • Terrazzo

    Terrazzo ist ein meist fugenloser Bodenbelag aus mineralischem Bindemittel und Gesteinskörnungen wie Marmor, Kalkstein oder Dolomit, der vor Ort eingebracht, verdichtet und nach dem Erhärten geschliffen und poliert wird.

  • Trittschalldämmung

    Die Trittschalldämmung ist die federnde Dämmschicht unter einem schwimmenden Estrich, die den Körperschall vom Begehen einer Decke von der Rohdecke fernhält.

  • Trockenestrich

    Trockenestrich, fachlich Fertigteilestrich, besteht nach DIN 18560-1 aus vorgefertigten, kraftübertragenden Platten, die trocken und meist schwimmend verlegt und an den Stößen verklebt oder verschraubt werden.

  • Verbundestrich

    Ein Verbundestrich ist ein Estrich, der vollflächig und fest mit dem tragenden Untergrund verbunden ist, ohne Trenn- oder Dämmschicht dazwischen.

  • Vinylboden

    Vinylboden ist ein Bodenbelag mit einer Oberschicht aus Polyvinylchlorid (PVC) und gehört zu den elastischen Bodenbelägen.

  • Zementestrich

    Zementestrich, Kurzzeichen CT, ist ein Estrich aus Zement, Gesteinskörnung und Wasser, dem bei Bedarf Zusätze beigegeben werden.

Innenausbau und Bad

  • Leistung Badsanierung
  • Leistung Fliesenarbeiten
  • Leistung Küchenmontagen
  • Leistung Maler- und Lackierarbeiten
  • Leistung Trockenbauarbeiten
  • Abdichtung im Verbund

    Die Abdichtung im Verbund, kurz AIV, ist eine Abdichtung aus flüssig verarbeiteten Stoffen oder Bahnen, die direkt unter Fliesen und Platten liegt und mit ihnen im Verbund verklebt ist.

  • Abgehängte Decke

    Eine abgehängte Decke ist eine Unterdecke, die mit Abhängern unter der Rohdecke befestigt ist und aus einer Unterkonstruktion mit Beplankung besteht, sodass zwischen ihr und der Rohdecke ein Hohlraum bleibt.

  • Bauschuttentsorgung

    Bauschuttentsorgung umfasst das Trennen, Sammeln, Befördern und Verwerten mineralischer Bau- und Abbruchabfälle wie Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik.

  • Baustromverteiler

    Ein Baustromverteiler ist ein Verteilerschrank, von dem aus elektrische Betriebsmittel auf Bau- und Montagestellen sicher mit Strom versorgt werden, er zählt zu den besonderen Anschlusspunkten einer Baustelle.

  • Bodengleiche Dusche

    Eine bodengleiche Dusche ist ein Duschplatz ohne Duschwanne und ohne störende Schwelle, dessen Boden durchgefliest ist und über eine Rinne oder einen Bodenablauf entwässert.

  • Fliesenkleber

    Fliesenkleber ist ein Verlegewerkstoff, mit dem Fliesen und Platten im Dünnbett auf Wand und Boden befestigt werden, als zementhaltiger Mörtel, als Dispersionsklebstoff oder als Reaktionsharzklebstoff.

  • Fugenmörtel

    Fugenmörtel ist der Mörtel, mit dem die Fugen zwischen Fliesen und Platten gefüllt werden, als zementärer Mörtel mit oder ohne Kunststoffvergütung oder als Reaktionsharzmörtel, meist auf Epoxidharzbasis.

  • Gipsfaserplatte

    Eine Gipsfaserplatte ist eine Bauplatte aus Gips und Zellulosefasern aus Altpapier, die ohne Kartonummantelung durch und durch gleich aufgebaut ist.

  • Gipskartonplatte

    Eine Gipskartonplatte, fachlich Gipsplatte, besteht aus einem Gipskern mit Kartonummantelung und bildet mit Metall- oder Holzständern und meist einer Mineralwolledämmung Trennwände, Vorsatzschalen und Deckenbekleidungen im Trockenbau.

  • Grundierung

    Eine Grundierung ist ein Voranstrich, der einen Untergrund für die nächste Schicht vorbereitet, indem er die Saugfähigkeit mindert und vereinheitlicht, Staub bindet und die Haftung verbessert.

  • Innendispersion

    Innendispersion ist die gebräuchliche Bezeichnung für Dispersionsfarbe, mit der Wände und Decken im Innenraum gestrichen werden.

  • OSB-Platte

    Eine OSB-Platte ist ein Holzwerkstoff aus langen, flachen und ausgerichteten Spänen, den sogenannten Strands, die mit einem Bindemittel unter Druck und Wärme zu einer festen Platte verpresst werden.

  • Raufasertapete

    Eine Raufasertapete ist eine überstreichbare Papiertapete aus mehreren Papierlagen, größtenteils aus Altpapier, deren körnige Oberfläche durch eingebettete Holzspäne, Holzfasern oder Holzmehl entsteht.

  • Sanitärvorwand

    Eine Sanitärvorwand, auch Vorwandinstallation genannt, ist ein mit Platten verkleidetes Ständerwerk vor einer Wand oder frei im Raum, in dem Spülkasten, Rohrleitungen und Anschlüsse verschwinden.

  • Silikatfarbe

    Silikatfarbe ist eine mineralische Farbe mit Kaliwasserglas als Bindemittel, die sich mit einem mineralischen Untergrund durch Verkieselung fest verbindet.

  • Spachtelung

    Spachtelung bezeichnet das Füllen und Glätten von Fugen und Flächen mit Spachtelmasse, im Trockenbau vor allem das Verspachteln der Stöße zwischen Gipsplatten und der Befestigungsmittel.

  • Spanplatte

    Eine Spanplatte ist ein plattenförmiger Holzwerkstoff aus kleinteiligen Holzspänen, die mit duroplastischen Bindemitteln flach verpresst werden, als Ein- oder Mehrschichtplatte mit feineren Spänen an den Oberflächen.

  • Wartungsfuge

    Eine Wartungsfuge ist nach DIN 52460 eine Fuge, die chemischen oder physikalischen Einflüssen ausgesetzt ist und deren Dichtstoff in regelmäßigen Abständen überprüft und bei Bedarf erneuert werden muss, um Folgeschäden zu vermeiden.

  • Zementbauplatte

    Eine Zementbauplatte ist eine Bauplatte mit Zement als Bindemittel, hergestellt aus Bewehrungsfasern, Zuschlägen, Zement und Wasser, die ohne organische Zuschläge feuchtebeständig ist.

Wände und Baustoffe

  • Armierungsgewebe

    Ein Armierungsgewebe ist eine Putzbewehrung, meist aus Glasfasergewebe mit einer Kunststoffbeschichtung, die als Einlage im Armierungsputz Zugkräfte im Putz übernimmt, verteilt und so der Gefahr schädlicher Risse entgegenwirkt.

  • Beton

    Beton ist ein Baustoff aus Zement, feiner und grober Gesteinskörnung und Wasser, dessen Zementleim nach dem Mischen hydraulisch zu Zementstein erhärtet und die Gesteinskörner fest miteinander verbindet.

  • Epoxidharz

    Epoxidharz ist ein Reaktionsharz aus Harz und Härter, das nach dem Mischen zu einem festen, vernetzten Kunststoff aushärtet und dabei kaum schwindet und sehr fest auf Beton, Metall und Stein haftet.

  • Fachwerkwand

    Eine Fachwerkwand besteht aus einem tragenden Gerüst aus Holzbalken, das aus Schwelle, Ständern, Rähm, Riegeln und Streben zusammengefügt ist.

  • Gipsputz

    Gipsputz ist ein Innenputz aus Gips-Trockenmörtel mit Calciumsulfat als Hauptbindemittel, der einlagig auf Wände und Decken aufgetragen wird und für Räume üblicher Luftfeuchte einschließlich häuslicher Küchen und Bäder geeignet ist.

  • Holzrahmenbau

    Holzrahmenbau ist eine Holzbauweise, bei der ein Ständerwerk aus Ständern, Rähm und Schwelle über eine ein- oder beidseitige Beplankung aus Holzwerkstoffplatten zu steifen, weitgehend im Werk vorgefertigten Wandtafeln verbunden wird.

  • Kalkputz

    Kalkputz ist ein mineralischer Putz, dessen eigenschaftsbestimmendes Bindemittel Luftkalk, hydraulischer Kalk oder eine Mischung aus beiden ist und der je nach Kalkart an der Luft oder auch unter Wasser erhärtet.

  • Kalksandstein

    Kalksandstein ist ein dampfgehärteter Mauerstein aus Kalk, Quarzsand und Wasser, aus dem tragende und nichttragende Wände, Kellerwände und Sichtmauerwerk entstehen.

  • Kalkzementputz

    Kalkzementputz ist ein mineralischer Putz, dessen eigenschaftsbestimmende Bindemittel Kalk und Zement sind und der als Unterputz, Innenputz oder Außenputz auf Mauerwerk und Beton aufgebracht wird.

  • Klinker

    Klinker ist ein bis zur Sinterung gebrannter Ziegel mit dichtem Scherben, der wenig Wasser aufnimmt, frostbeständig ist und hohe Druckfestigkeiten erreicht.

  • Lehmbau

    Lehmbau ist das Bauen mit ungebranntem Lehm, dessen einziges Bindemittel der Ton ist, als Lehmstein, Lehmmörtel, Lehmputz, Lehmplatte oder Stampflehm.

  • Leichtbeton

    Leichtbeton ist Beton mit einer Trockenrohdichte zwischen 800 und 2000 kg/m³, dessen geringes Gewicht durch leichte, porige Gesteinskörnungen wie Blähton oder Naturbims, durch Haufwerksporen oder durch eingeführte Luftporen entsteht.

  • Mauerwerk

    Mauerwerk ist ein Bauteil aus Mauersteinen, die in einem regelmäßigen Verband mit Mauermörtel zu einer Wand verbunden werden.

  • Mörtel

    Mörtel ist ein Gemisch aus Sand, einem Bindemittel wie Zement oder Kalk und Wasser, oft mit Zusatzstoffen und Zusatzmitteln, das als Mauermörtel die Steine in Lager-, Stoß- und Längsfugen verbindet.

  • Naturstein

    Naturstein ist Gestein, wie es in der Natur vorkommt, und wird als gesägtes oder behauenes Produkt zu Naturwerkstein für Böden, Treppen, Fensterbänke, Fassaden und Mauerwerk.

  • Porenbeton

    Porenbeton ist ein dampfgehärteter, sehr leichter Baustoff aus Quarzsand, Branntkalk oder Zement und Wasser, dem Aluminium als Treibmittel unzählige kleine Luftporen gibt.

  • Quellmörtel

    Quellmörtel ist ein zementgebundener Mörtel, dem Zusatzmittel ein mäßiges Quellen verleihen, damit er das Schwinden beim Erhärten ausgleicht und Fugen, Aussparungen und Hohlräume satt ausfüllt.

  • Sanierputz

    Sanierputz ist ein mineralischer Spezialputz für feuchtes, salzbelastetes Mauerwerk, der Salze in seinen Poren einlagert, ohne selbst zerstört zu werden.

  • Silikonharzputz

    Silikonharzputz ist ein pastöser Putz, dessen Bindemittel eine Kombination aus Siliconharzemulsion und Kunststoffdispersion ist und der als stark wasserabweisender und zugleich diffusionsoffener Putz vor allem an Fassaden eingesetzt wird.

  • Stahlbeton

    Stahlbeton ist Beton mit eingelegter Bewehrung aus Betonstahl, die die Zug- und Biegezugkräfte aufnimmt, während der Beton die Druckkräfte trägt und den Stahl vor Korrosion schützt.

  • Ziegelmauerwerk

    Ziegelmauerwerk ist eine Wand aus gebrannten Mauerziegeln, die mit Mörtel im Verband vermauert werden.

  • Zweischaliges Mauerwerk

    Zweischaliges Mauerwerk ist eine Außenwand aus tragender Innenschale und nicht tragender Vormauerschale, die Drahtanker verbinden, mit Luftschicht, Dämmung mit Luftschicht oder Kerndämmung im Zwischenraum.

Dämmung und Wärmeschutz

  • Calciumsilikatplatte

    Eine Calciumsilikatplatte ist eine poröse mineralische Dämmplatte aus Kalk, Quarzsand und Porenbildnern, deren Bindemittel Calciumsilikathydrate sind und die Feuchte kapillar aufnehmen, verteilen und wieder abgeben kann.

  • Dämmputz

    Ein Dämmputz, auch Wärmedämmputz, ist ein Putzmörtel aus mineralischen Bindemitteln und leichten Zuschlägen wie Polystyrolkugeln, Perlite oder Aerogel, dessen Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit höchstens 0,2 W/(m·K) beträgt.

  • Dampfbremse

    Eine Dampfbremse ist eine Folie oder Bahn auf der warmen Raumseite einer Dämmung, die das Eindringen von Wasserdampf aus der Raumluft in die Konstruktion begrenzt und so Tauwasser in der Dämmschicht verhindert.

  • DIN 4108 Wärmeschutz

    DIN 4108 ist die deutsche Normenreihe Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden, die Mindestanforderungen an die Wärmedämmung von Bauteilen und Wärmebrücken, an den klimabedingten Feuchteschutz und an die Luftdichtheit festlegt.

  • Einblasdämmung

    Eine Einblasdämmung ist ein Verfahren, bei dem lose Dämmstoffe wie Zelluloseflocken, Mineralwollegranulat oder Polystyrolperlen mit Druckluft durch Bohrungen in vorhandene Hohlräume von Wänden, Decken oder Dächern geblasen werden.

  • EPS-Dämmplatte

    Eine EPS-Dämmplatte ist eine Wärmedämmplatte aus expandiertem Polystyrol, bei der vorgeschäumte, mit Wasserdampf verschweißte Polystyrolperlen einen grobzelligen, überwiegend mit Luft gefüllten Hartschaum bilden.

  • Holzfaserdämmplatte

    Eine Holzfaserdämmplatte ist eine poröse Dämmplatte aus mindestens 80 Prozent Holzfasern, die aus Restholz der Sägeindustrie im Nass- oder Trockenverfahren hergestellt und durch holzeigene Stoffe oder zugesetzte Bindemittel gebunden wird.

  • Innendämmung

    Eine Innendämmung ist eine Wärmedämmschicht auf der Raumseite einer Außenwand, die meist dann gewählt wird, wenn die Fassade erhalten bleiben soll, etwa bei Denkmalschutz, Sichtfachwerk oder Sichtmauerwerk.

  • Kerndämmung

    Eine Kerndämmung ist eine Wärmedämmschicht im Zwischenraum einer zweischaligen Außenwand, zwischen der tragenden Innenschale und der äußeren Vormauerschale, die im Bestand nachträglich durch Einblasen eines wasserabweisenden Dämmstoffs entsteht.

  • PUR-Hartschaum

    PUR-Hartschaum ist ein harter, überwiegend geschlossenzelliger Dämmstoff aus Polyurethan, der durch Aufschäumen eines Reaktionsgemischs aus Polyolen und Isocyanaten entsteht und meist mit Mineralvlies, Glasvlies oder Aluminiumfolie kaschiert ist.

  • Schaumglas

    Schaumglas ist ein geschlossenzelliger, anorganischer Dämmstoff aus Glas, das mit Kohlenstoff als Treibmittel werkmäßig aufgeschäumt wird, so dass Kohlendioxid in hermetisch dichten Zellen eingeschlossen bleibt.

  • U-Wert

    Der U-Wert, der Wärmedurchgangskoeffizient, gibt an, wie viel Wärme in Watt je Quadratmeter Bauteilfläche und je Kelvin Temperaturunterschied zwischen Innen- und Außenluft durch ein Bauteil fließt.

  • Vakuumdämmung

    Eine Vakuumdämmung besteht aus Vakuumisolationspaneelen, kurz VIP, bei denen ein Stützkern aus feinporiger, pyrogener Kieselsäure in eine gasdichte Hochbarrierefolie eingeschweißt und evakuiert wird, so dass die Luft kaum noch Wärme leitet.

  • Wärmedämmverbundsystem

    Ein Wärmedämmverbundsystem, kurz WDVS, ist eine Außendämmung aus Dämmstoffplatten, die auf die Außenwand geklebt, gedübelt oder in Schienen gehalten und mit einem gewebebewehrten Unterputz und einem Oberputz beschichtet werden.

  • XPS-Dämmplatte

    Eine XPS-Dämmplatte ist eine harte Wärmedämmplatte aus extrudiertem Polystyrolschaum, dessen kleine, geschlossene Zellen ein Treibgas enthalten und die Platte druckfest und weitgehend unempfindlich gegen Feuchte machen.

  • Zellulosedämmung

    Eine Zellulosedämmung ist ein Dämmstoff aus zerfasertem Altpapier, etwa aus nicht verkauften Tageszeitungen, der als lose Flocken in Hohlräume eingeblasen, auf Flächen aufgeblasen oder seltener als Matte oder Platte verlegt wird.

Bauphysik und Raumklima

  • Absolute Luftfeuchtigkeit

    Die absolute Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Wasserdampf tatsächlich in der Luft steckt, angegeben in Gramm Wasser je Kubikmeter Luft.

  • Aufsteigende Feuchtigkeit

    Aufsteigende Feuchtigkeit ist Wasser, das ein Mauerwerk aus dem Erdreich kapillar ansaugt und in der Wand verteilt, wenn Fundamente, Kellerwände oder das aufgehende Mauerwerk nicht ausreichend gegen den Boden abgedichtet sind.

  • Behaglichkeit

    Thermische Behaglichkeit stellt sich nach dem Wärmebilanzmodell ein, wenn zwischen der Wärmeabgabe des Körpers und seiner inneren Wärmeproduktion ein Gleichgewicht besteht.

  • Dampfdiffusion

    Dampfdiffusion ist die Wanderung von Wasserdampf durch Baustoffe und Bauteile, angetrieben vom Unterschied des Dampfdrucks zwischen beiden Seiten, etwa zwischen warmer Raumluft und kalter Außenluft.

  • Frost-Tau-Wechsel

    Ein Frost-Tau-Wechsel ist ein Zyklus, in dem Wasser in den Poren eines Baustoffs gefriert und wieder auftaut, und weil Wasser beim Gefrieren rund 9 Prozent an Volumen zunimmt, kann jeder Zyklus das Gefüge belasten.

  • Glaser-Verfahren

    Das Glaser-Verfahren ist ein Rechenverfahren nach DIN 4108-3, mit dem für eine Wand oder ein Dach geprüft wird, ob und wo im Winter durch Wasserdampfdiffusion Tauwasser im Bauteil anfällt und ob es im Sommer wieder austrocknen kann.

  • Hinterlüftung

    Hinterlüftung ist ein mit der Außenluft verbundener Luftraum zwischen einer äußeren Bekleidung oder Dachdeckung und der Dämmung oder Wand dahinter, durch den Luft von unten nach oben strömt und Feuchte und Wärme abführt.

  • Hydrophobierung

    Eine Hydrophobierung ist eine farblose, wasserabweisende Imprägnierung, die kapillar in die Poren von Mauerwerk, Putz, Naturstein oder Beton eindringt und deren Porenwände so belegt, dass die Oberfläche weniger Regen aufnimmt.

  • Hygrothermische Simulation

    Eine hygrothermische Simulation berechnet am Computer, wie sich Wärme und Feuchte in einem Bauteil über Jahre bei stündlich wechselndem Außen- und Raumklima verändern, einschließlich Feuchtespeicherung, Kapillartransport und Niederschlag.

  • Kapillarwirkung

    Die Kapillarwirkung ist die Fähigkeit feiner Poren und Spalten, Wasser anzusaugen und weiterzuleiten, auch gegen die Schwerkraft.

  • Karbonatisierung

    Karbonatisierung ist die chemische Reaktion, bei der Kohlendioxid aus der Luft das Calciumhydroxid in Beton, Mörtel und Putz in Calciumcarbonat umwandelt und dabei den pH-Wert des Porenwassers senkt.

  • Kipplüftung

    Bei der Kipplüftung steht ein Fenster nur in Kippstellung offen, die Tür zu den Nachbarräumen bleibt geschlossen, und die Raumluft wird deutlich langsamer ausgetauscht als beim Stoßlüften.

  • Kondensation

    Kondensation ist der Übergang von Wasserdampf in flüssiges Wasser, der eintritt, sobald feuchte Luft an einer kalten Oberfläche oder in einer kalten Bauteilschicht unter ihren Taupunkt abkühlt.

  • Luftdichtheit

    Luftdichtheit heißt, dass durch Fugen, Anschlüsse und Durchdringungen der Gebäudehülle keine Luft unkontrolliert zwischen innen und außen strömt, gesichert durch eine lückenlose Luftdichtheitsschicht, meist auf der Raumseite der Dämmung.

  • Raumlufttemperatur

    Die Raumlufttemperatur ist die Temperatur der Luft, die den Menschen umgibt, gemessen ohne Einwirkung von Wärmestrahlung.

  • Relative Luftfeuchtigkeit

    Die relative Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Prozent der größtmöglichen Menge Wasserdampf die Luft bei ihrer aktuellen Temperatur enthält.

  • Salzausblühungen

    Salzausblühungen sind weiße, pulvrige, krustige oder faserige Beläge auf Mauerwerk, Putz und Beton.

  • Schallbrücke

    Eine Schallbrücke ist eine starre Verbindung zwischen Bauteilschichten, die akustisch getrennt sein sollen, etwa zwischen schwimmendem Estrich und Rohdecke, über die Körperschall die Trennung umgeht.

  • Schlagregen

    Schlagregen ist Regen, den der Wind aus der senkrechten Fallrichtung ablenkt, so dass er schräg auf Fassaden, Fenster und Anschlüsse trifft und dort in Poren, Fugen und Risse gedrückt werden kann.

  • Schwindriss

    Ein Schwindriss entsteht, wenn ein Baustoff beim Austrocknen an Volumen verliert, also schwindet, und diese Verkürzung behindert wird, so dass Zugspannungen entstehen, die seine Zugfestigkeit überschreiten.

  • sd-Wert

    Der sd-Wert, die wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke, gibt in Metern an, wie stark eine Bauteilschicht den Durchgang von Wasserdampf bremst.

  • Setzungsriss

    Ein Setzungsriss ist ein Riss in Wänden, Decken oder Bodenplatten, der entsteht, wenn sich der Baugrund unter einem Gebäude ungleichmäßig setzt und das Bauwerk die dabei entstehenden Zugspannungen nicht mehr aufnehmen kann.

  • Spritzwasser

    Spritzwasser ist Wasser, das als Tropfen von Regen auf Gelände und Belägen zurückspritzt oder im Bad beim Duschen und Waschen verspritzt und dabei Wandsockel, Holzschwellen und Wandflächen benetzt.

  • Stoßlüften

    Stoßlüften heißt, ein oder mehrere Fenster für kurze Zeit weit zu öffnen, um in wenigen Minuten einen hohen Luftaustausch zu erreichen, ohne dass Wände und Oberflächen zu stark auskühlen.

  • Taupunkt

    Der Taupunkt ist die Temperatur, auf die Luft abkühlen muss, damit der Wasserdampf in ihr zu kondensieren beginnt.

  • Verdunstung

    Verdunstung ist der Übergang von Wasser aus dem flüssigen in den gasförmigen Zustand, der sich unterhalb des Siedepunkts vollzieht.

  • Wärmebrücke

    Eine Wärmebrücke ist eine Stelle der Gebäudehülle, an der Wärme schneller nach außen gelangt als durch die angrenzenden Bauteilbereiche.

  • Wärmeleitfähigkeit

    Die Wärmeleitfähigkeit λ ist eine Stoffeigenschaft, die angibt, wie gut ein Baustoff Wärme leitet, gemessen in Watt je Meter und Kelvin, und je kleiner der Wert, desto besser dämmt das Material.

  • Wärmespeicherfähigkeit

    Die Wärmespeicherfähigkeit gibt an, wie viel Wärme ein Baustoff oder ein ganzes Bauteil aufnimmt, in sich hält und wieder abgibt, sobald es in seiner Umgebung kühler wird, bezogen auf ein Kelvin Temperaturänderung.

Versicherung

  • Leistung Kosten und Abwicklung
  • Bauleistungsversicherung

    Die Bauleistungsversicherung versichert die Lieferungen und Leistungen für einen Neubau während der Bauzeit gegen unvorhergesehen eintretende Beschädigungen oder Zerstörungen.

  • Direktabrechnung

    Bei der Direktabrechnung stellt der Fachbetrieb seine Rechnung für die Schadenbeseitigung unmittelbar dem Versicherer.

  • Elementarschaden

    Elementarschäden sind Schäden durch das Wirken der Natur, etwa durch Überschwemmung, Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen oder Vulkanausbruch.

  • Gebäudehaftpflicht

    Die Gebäudehaftpflicht, in den Musterbedingungen Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung genannt, deckt die gesetzliche Haftpflicht des Eigentümers oder Besitzers für Schäden, die Dritte durch Gebäude oder Grundstück erleiden.

  • Gefahrerhöhung

    Eine Gefahrerhöhung ist ein neuer Zustand erhöhter Gefahr nach Vertragsschluss, der von gewisser Dauer ist und den Eintritt des Versicherungsfalls generell fördert.

  • Grobe Fahrlässigkeit

    Grob fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maß verletzt und außer Acht lässt, was im gegebenen Fall jedem hätte einleuchten müssen.

  • Hausratversicherung

    Die Hausratversicherung ersetzt die Sachen eines Haushalts, von Möbeln und Kleidung bis zu Wertsachen, wenn sie durch eine versicherte Gefahr wie Leitungswasser, Feuer oder Einbruch beschädigt, zerstört oder entwendet werden.

  • Leitungswasserschaden

    Ein Leitungswasserschaden entsteht, wenn Wasser bestimmungswidrig aus der Hausinstallation oder einer angeschlossenen Anlage austritt und Gebäude oder Einrichtung durchnässt.

  • Neuwert

    Der Neuwert ist der Betrag, der aufzuwenden ist, um eine Sache in gleicher Art und Güte in neuwertigem Zustand wiederzubeschaffen oder wiederherzustellen, ohne Abzug neu für alt.

  • Obliegenheit

    Eine Obliegenheit ist eine Verhaltensregel für den Versicherungsnehmer, die der Versicherer nicht einklagen kann, deren Verletzung aber den Versicherungsschutz ganz oder teilweise kosten kann.

  • Privathaftpflichtversicherung

    Die Privathaftpflichtversicherung steht ein, wenn jemand als Privatperson einem anderen einen Schaden zufügt und dafür nach dem Gesetz haftet.

  • Quotelung

    Quotelung ist die anteilige Kürzung einer Versicherungsleistung nach der Schwere des Verschuldens, wenn der Versicherungsnehmer grob fahrlässig eine Obliegenheit verletzt oder den Versicherungsfall herbeigeführt hat.

  • Regress

    Regress bezeichnet den Rückgriff eines Versicherers auf denjenigen, der einen Schaden verursacht hat: Soweit der Versicherer den Schaden ersetzt, geht der Ersatzanspruch seines Versicherungsnehmers gegen den Dritten auf ihn über.

  • Regulierungsgutachter

    Ein Regulierungsgutachter ist ein Sachverständiger, den der Versicherer nach einem Schaden beauftragt, um Ursache, Umfang und Höhe festzustellen.

  • Schadenminderungspflicht

    Die Schadenminderungspflicht ist die Obliegenheit des Versicherungsnehmers, bei Eintritt des Versicherungsfalls nach Möglichkeit für die Abwendung und Minderung des Schadens zu sorgen und zumutbare Weisungen des Versicherers zu befolgen.

  • Selbstbeteiligung

    Die Selbstbeteiligung ist der Anteil der Entschädigung oder der feste Betrag, den der Versicherungsnehmer je Versicherungsfall selbst trägt.

  • Unterversicherung

    Eine Unterversicherung liegt vor, wenn die vereinbarte Versicherungssumme erheblich niedriger ist als der Versicherungswert im Zeitpunkt des Schadens.

  • VdS-Richtlinien Leitungswasser

    Die VdS-Richtlinien Leitungswasser, kurz VdS 3150, sind eine Publikation der deutschen Versicherer, die den Ablauf nach einem Leitungswasserschaden von den Erstmaßnahmen bis zur Abnahme beschreibt.

  • Versicherungsbedingungen

    Versicherungsbedingungen sind die Vertragsbestimmungen eines Versicherers, die festlegen, welche Gefahren und Schäden versichert sind, welche ausgeschlossen bleiben und welche Pflichten der Versicherungsnehmer hat.

  • Wohngebäudeversicherung

    Die Wohngebäudeversicherung ersetzt Schäden am Gebäude selbst, an seinen Bestandteilen und seinem Zubehör, wenn Feuer, Leitungswasser oder Sturm und Hagel sie zerstören oder beschädigen.

  • Zeitwert

    Der Zeitwert ist der Wert einer Sache in ihrem Zustand zur Zeit des Schadens: der Betrag für ihre Wiederbeschaffung oder Wiederherstellung in neuwertigem Zustand, abzüglich des Minderwerts, der sich aus dem Unterschied zwischen alt und neu ergibt.

Bauvertrag und Recht

  • Abnahme

    Die Abnahme ist die Billigung eines fertigen Werks als im Wesentlichen vertragsgemäß, verbunden mit seiner Inbesitznahme.

  • Abschlagsrechnung

    Mit einer Abschlagsrechnung verlangt ein Unternehmer schon während der Arbeiten eine Teilzahlung auf den Werklohn.

  • Anerkannte Regeln der Technik

    Anerkannte Regeln der Technik sind technische Festlegungen, die von einer Mehrheit repräsentativer Fachleute als Wiedergabe des Stands der Technik angesehen werden.

  • Aufmaß

    Das Aufmaß ist die Ermittlung der tatsächlich ausgeführten Mengen einer Bauleistung, etwa der Quadratmeter Estrich oder der laufenden Meter Leitung.

  • Bauvertrag

    Ein Bauvertrag ist nach § 650a BGB ein Vertrag über die Herstellung, die Wiederherstellung, die Beseitigung oder den Umbau eines Bauwerks, einer Außenanlage oder eines Teils davon.

  • Beweislast

    Die Beweislast bestimmt, wer im Streit eine Tatsache nachweisen muss und wer den Nachteil trägt, wenn sie sich nicht klären lässt.

  • Gewährleistung

    Gewährleistung meint beim Werkvertrag die gesetzlichen Rechte des Bestellers, wenn das Werk mangelhaft ist: Nacherfüllung, Selbstvornahme, Rücktritt oder Minderung und Schadensersatz.

  • Gewährleistungsbürgschaft

    Eine Gewährleistungsbürgschaft sichert die Mängelansprüche des Auftraggebers nach der Abnahme: Beseitigt der Unternehmer Mängel nicht, kann der Auftraggeber die Kosten beim Bürgen geltend machen, einem Kreditinstitut oder Kreditversicherer.

  • Kostenvoranschlag

    Ein Kostenvoranschlag ist eine fachmännische Berechnung der voraussichtlichen Kosten, die ein Betrieb vor einem Auftrag erstellt, damit der Kunde weiß, was ihn der Auftrag etwa kosten wird.

  • Mängelrüge

    Mit einer Mängelrüge zeigt der Auftraggeber dem Unternehmer einen Mangel an und fordert ihn auf, ihn innerhalb einer angemessenen Frist zu beseitigen.

  • Nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch

    Der nachbarrechtliche Ausgleichsanspruch gibt dem Eigentümer oder Besitzer eines Grundstücks einen Geldausgleich, wenn vom Nachbargrundstück rechtswidrige Einwirkungen wie austretendes Wasser ausgehen, die er nicht rechtzeitig abwehren konnte.

  • Schlussrechnung

    Die Schlussrechnung ist die abschließende Abrechnung aller Leistungen eines Auftrags, auf die die gezahlten Abschläge angerechnet werden.

  • Selbstständiges Beweisverfahren

    Das selbstständige Beweisverfahren ist ein gerichtliches Verfahren nach den §§ 485 bis 494a ZPO, in dem Beweise erhoben werden, bevor oder während ein Rechtsstreit geführt wird, meist durch das Gutachten eines vom Gericht bestellten Sachverständigen.

  • Verjährung

    Verjährung bedeutet, dass ein Anspruch nach Ablauf einer gesetzlichen oder vereinbarten Frist nicht mehr durchgesetzt werden kann, weil der Schuldner die Leistung verweigern darf.

  • Verkehrssicherungspflicht

    Die Verkehrssicherungspflicht verlangt von jedem, der eine Gefahrenquelle schafft, die notwendigen Vorkehrungen zum Schutz Dritter zu treffen.

  • VOB/B

    Die VOB/B, Teil B der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, enthält Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen.

  • Werkvertrag

    Durch einen Werkvertrag verpflichtet sich der Unternehmer, das versprochene Werk herzustellen, und der Besteller, die vereinbarte Vergütung zu zahlen.

Miete und Eigentum

  • Beschlussfassung

    Beschlussfassung ist die Art, wie Wohnungseigentümer über Angelegenheiten ihrer Gemeinschaft entscheiden, und sie findet grundsätzlich in einer Versammlung statt.

  • Duldungspflicht des Mieters

    Die Duldungspflicht des Mieters verlangt, dass er Maßnahmen zulässt, die zur Instandhaltung oder Instandsetzung der Mietsache erforderlich sind, und unter bestimmten Voraussetzungen auch Modernisierungen.

  • Gemeinschaftseigentum

    Gemeinschaftliches Eigentum sind in einer Wohnungseigentumsanlage das Grundstück und das Gebäude, soweit sie nicht im Sondereigentum oder im Eigentum eines Dritten stehen.

  • Instandhaltungspflicht

    Die Instandhaltungspflicht des Vermieters folgt aus § 535 BGB: Er muss die Mietsache in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand übergeben und diesen Zustand für die Dauer der Miete erhalten.

  • Instandhaltungsrücklage

    Die Instandhaltungsrücklage, im Gesetz heute Erhaltungsrücklage genannt, ist das Geld, das eine Wohnungseigentümergemeinschaft für künftige Reparaturen und Sanierungen am Gemeinschaftseigentum ansammelt.

  • Kleinreparaturklausel

    Eine Kleinreparaturklausel im Mietvertrag überträgt dem Mieter die Kosten kleiner Reparaturen an Teilen der Wohnung, die seinem häufigen und unmittelbaren Zugriff unterliegen, etwa an Lichtschaltern, Steckdosen oder Fenstergriffen.

  • Mietminderung

    Mietminderung bedeutet, dass ein Mieter für die Zeit, in der die Wohnung einen Mangel hat, nur eine angemessen herabgesetzte Miete schuldet und bei völlig aufgehobener Tauglichkeit gar keine.

  • Sondereigentum

    Sondereigentum ist in einer Wohnungseigentumsanlage das Alleineigentum an einer Wohnung oder an Räumen, die nicht Wohnzwecken dienen, und es ist immer mit einem Miteigentumsanteil am gemeinschaftlichen Eigentum verbunden.

  • Sonderumlage

    Eine Sonderumlage ist eine zusätzliche Zahlung, die eine Wohnungseigentümergemeinschaft per Beschluss außerhalb des laufenden Hausgelds erhebt, etwa wenn außer der Reihe eine dringende Baumaßnahme finanziert werden muss.

  • Teilungserklärung

    Mit der Teilungserklärung teilt der Eigentümer eines Grundstücks das Eigentum durch Erklärung gegenüber dem Grundbuchamt in Miteigentumsanteile, mit denen jeweils Sondereigentum an einer Wohnung oder anderen Räumen verbunden ist.

  • Verwalterpflichten

    Verwalterpflichten sind die Aufgaben, die der Verwalter einer Wohnungseigentümergemeinschaft nach Gesetz, Beschlüssen und Verwaltervertrag erfüllen muss.

  • Wohnungseigentümergemeinschaft

    Die Wohnungseigentümergemeinschaft, im Gesetz Gemeinschaft der Wohnungseigentümer, ist der Verband aller Eigentümer einer Anlage: Sie kann Rechte erwerben und Verbindlichkeiten eingehen, vor Gericht klagen und verklagt werden.

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