Wasserschaden in Lüneburg
Ein Wasserschaden in Lüneburg trifft Häuser, die unterschiedlicher kaum sein können: Giebelhäuser mit Holzbalkendecken und Gewölbekellern, Geschossbauten mit Steigsträngen in Kaltenmoor, geteilte Altbauwohnungen mit nachträglich eingebauten Bädern und Neubauten mit Fußbodenheizung. Über dem Salzstock der Altstadt reißt dazu Mauerwerk ganz ohne Wasser. Wir messen, bevor wir trocknen, und bauen mit eigenen Gewerken wieder auf.
- Salzstock
- Riss messen, bevor jemand eine Ursache nenntkein Gerät für einen Setzungsriss
- Alter Keller
- Vergleichswert aus dem trockenen Raum, kleine Leistungdie Gewölbewand behält ihren Putz
- Hochhaus
- Schacht orten, Etagen prüfen, Trocknung je Wohnung planendie Verwaltung hat einen Ansprechpartner
- Wiederaufbau
- Balkendecke schließen, Bad abdichten, Türen richtenniemand muss sieben Firmen anrufen
- Zuständiger Standort
- Geesthacht
Leckortung, Trocknung und Sanierung in Lüneburg
Ein Wasserschaden in Lüneburg zeigt sich im Giebelhaus als Fleck zwei Räume neben dem Leck, in Kaltenmoor als nasse Decke drei Etagen unter dem Bruch und im Neubau als warmer Fleck auf dem Fließestrich. Wer in 21335 Lüneburg einen Wasserschaden beheben lassen will, erhält zuerst eine Feuchtigkeitsmessung in mehreren Tiefen und danach einen Ablauf, der zu diesem Haus passt.
Notdienst zwischen Giebelhaus und Hochhaus
Der Notdienst ist Tag und Nacht am Telefon. Beim Rohrbruch im Steigstrang eines Geschossbaus klären wir schon während der Fahrt mit dem Hausmeister, wer den Strang im Keller sperrt, im Giebelhaus am Markt tragen wir die Geräte die letzten Meter. Vor Ort nehmen wir das Wasser auf, trennen nasse Stromkreise, prüfen die Wohnungen darunter und halten den Stand mit Fotos fest.
Leckortung über dem Salzstock
Die Leckortung beginnt in Lüneburg mit der Frage, ob überhaupt eine Leitung undicht ist. Über dem Salzstock reißt Mauerwerk auch ohne Wasser, und die Messung am Riss entscheidet, ob wir weitersuchen oder der Statiker übernimmt. Verliert ein Strang Druck, hört das Mikrofon das Stahlrohr im Keller ab, das Endoskop folgt dem Wasser durch den Blindboden der Balkendecke, Tracergas findet das Verbundrohr unter der Fußbodenheizung, und im Schacht zeigt die Druckprobe, auf welcher Etage das Leck sitzt.
Bautrocknung im Gewölbekeller
Bei der Bautrocknung nach einem Wasserschaden in Lüneburg gibt das Bauteil das Tempo vor. Der Gewölbekeller wird nur bis zu dem Wert getrocknet, den er vor dem Schaden hatte, die Holzbalkendecke langsam über kleine Öffnungen mit Messung an den Balkenköpfen, die Dämmschicht unter dem Estrich in Kaltenmoor mit Unterdruck über die Randfuge, Wohnung für Wohnung am selben Strang, und der Calciumsulfatestrich im Neubau früh, mit einer CM-Messung, bevor der Belag kommt. Jedes Gerät hat seinen Zähler, jede Messung steht im Protokoll.
Schimmelsanierung unter der WG-Dusche
Schimmel wächst in Lüneburg meist unter Duschen, die ohne Abdichtung in Altbauwohnungen eingebaut wurden, in Dämmschichten, die nach einem Strangschaden nie richtig getrocknet wurden, und in den Laibungen dichter Neubauten. Weißer Belag im Gewölbekeller ist dagegen meist Salz. Bei der Schimmelsanierung steht die Ursache vor der Reinigung: Der Befall wird hinter Folie unter Unterdruck entfernt, und die Luftprobe gibt den Raum frei.
Unsere Gewerke zwischen Denkmal und Großsiedlung
Nach der Trocknung übernehmen unsere eigenen Leute den Wiederaufbau: die Badsanierung setzt das Bad in der Altbauwohnung mit Abdichtung neu, der Fliesenleger verlegt auf der verschraubten Balkendecke, der Maler streicht Kalkputz und Decke, der Elektriker prüft Kreise und Dosen, die unter Wasser standen, der Trockenbau schließt Decken und Schächte, die wir geöffnet haben, Sanitär und Heizung erneuern den Strang mit beweglichen Anschlüssen an den Durchführungen, der Bodenleger legt den Belag nach der Freigabe, die Küche wird abgebaut und wieder montiert, und der Tischler richtet verzogene Türen und Zargen. Im Baudenkmal stimmen wir jeden Eingriff vorher mit der Behörde ab.
Verwaltung, Vermieter und WG in Lüneburg
Wasserschäden in Lüneburg treffen Hausverwaltungen in Kaltenmoor, Vermieter von geteilten Altbauwohnungen und Eigentümer von Giebelhäusern unter Denkmalschutz. Nach der Messung steht fest, ob der Schaden als Leitungswasserschaden zur Wohngebäudeversicherung gehört oder ob Wasser aus einer Dusche ohne Abdichtung dahintersteckt, das meist nicht versichert ist. Die Hausverwaltung bekommt je Wohnung Bericht, Messprotokoll und Zählerstand, die Abrechnung mit dem Versicherer übernehmen wir auf Wunsch, und die Wasserschadensanierung in Lüneburg endet als Fachbetrieb mit der Abnahme.
Bausubstanz in Lüneburg
Die Altstadt ist norddeutsche Backsteingotik, in großen Teilen unter Denkmalschutz. Hinter den Giebeln stecken Holzbalkendecken, Blindböden, Dielung und Gewölbekeller, die tiefer reichen, als man von der Straße aus vermutet. Leitungen wurden hier über Jahrhunderte immer wieder neu gelegt, quer durch Bauteile, die niemand mehr dokumentiert hat.
Der zweite große Block ist der Wohnungsbau der Nachkriegsjahrzehnte, dazu die Großsiedlung Kaltenmoor aus den 1960er und 1970er Jahren mit Geschosswohnungsbau, Steigsträngen im Schacht und schwimmendem Estrich auf dünner Trittschalldämmung.
Drittens die Universität. Ein großer Teil des Altbaubestands ist in kleine Wohnungen geteilt, oft mit nachträglich eingebauten Bädern in Räumen, die nie dafür gedacht waren. Solche Bäder sitzen auf Holzbalkendecken, häufig ohne Abdichtung unter den Fliesen, und sie sind eine der häufigsten Schadensursachen im Lüneburger Altbau.
Am Stadtrand schließlich Neubaugebiete ab den 1990er Jahren mit Fußbodenheizung, Verbundrohr und Calciumsulfatestrich.
Ortslage
Westliche Altstadt, das Senkungsgebiet
Der Bereich über dem Salzstock. Schiefe Fassaden, Risse im Mauerwerk, verzogene Türen und Böden. Häuser sind teils mit Ankern und Stahlträgern gesichert. Hier ist ein Setzungsriss von einem Feuchteschaden nur durch Messung zu unterscheiden.
Ortslage
Altstadt um Markt, Am Sande und Wasserviertel
Backsteingiebel, Holzbalkendecken, tiefe Gewölbekeller, Wohnungen über Gewerbe. Rückbau ist hier fast immer eine Denkmalfrage, und die Zufahrt für Geräte ist eng.
Ortslage
Kaltenmoor
Großsiedlung der 1960er und 1970er Jahre. Steigstränge im Schacht, schwimmender Estrich auf Trittschalldämmung. Ein Bruch im Strang trifft mehrere Wohnungen.
Ortslage
Studentisch geprägter Altbau in Bahnhofsnähe und Roter Feld
Geteilte Altbauwohnungen mit nachträglich eingebauten Bädern auf Holzbalkendecken. Fliesen ohne Verbundabdichtung darunter, Duschwasser wandert über die Fugen in den Boden.
Ortslage
Neubaugebiete am Stadtrand
Ab den 1990er Jahren, mit Fußbodenheizung und Calciumsulfatestrich. Der Leckschall ist gedämpft, die Grenzwerte für die Belegreife sind streng, die Trocknung muss früh anlaufen.
Was in welcher Bauzeit verbaut wurde
Das Baujahr entscheidet über Leitungsmaterial, Bodenaufbau und Deckenkonstruktion, und damit darüber, wie ein Wasserschaden in einem Haus verläuft. Diese Bauzeiten sind hier stark vertreten.
Untergrund und Wasser
Unter der westlichen Altstadt liegt ein Salzstock, der bis dicht unter die Oberfläche reicht. Grundwasser löst das Salz dort seit Jahrhunderten heraus, der Boden darüber sackt in die entstehenden Hohlräume nach, und weil dieser Vorgang langsam und ungleichmäßig abläuft, verzieht sich das aufstehende Mauerwerk über Jahrzehnte, statt an einer Stelle auf einmal nachzugeben. Nach dem Krieg bis in die 1970er Jahre mussten rund 180 Häuser mit über 600 Wohnungen abgerissen werden, zwei Kirchen wurden bereits im 19. Jahrhundert so stark beschädigt, dass sie aufgegeben werden mussten. Die Bewegung ist bis heute nicht abgeschlossen.
Für uns hat das eine sehr praktische Folge. In einem Haus über dem Senkungsgebiet sind Risse im Putz, klemmende Türen und schiefe Böden normal, und sie stammen nicht von einem Wasserschaden. Eine Senkungsbewegung öffnet Fugen und belastet Leitungen mechanisch, und Rohrbrüche entstehen hier auch dort, wo das Material noch gut wäre. Wer in diesem Bereich einen Feuchteschaden hat, braucht eine Messung, bevor jemand eine Ursache benennt.
Außerhalb des Senkungsgebiets ist der Untergrund unauffällig: Geestboden mit Sand, gute Versickerung, tiefes Grundwasser. Die Ilmenau durchzieht die Stadt, und in Flussnähe liegen die Keller entsprechend tiefer im Wasser.
Die Gewölbekeller der Altstadt sind der zweite Punkt, den man hier kennen muss. Sie sind alt, gemauert, meist ohne jede Abdichtung und dauerhaft feucht, das war schon immer so. Ein Wasserschaden im Erdgeschoss darüber verändert dieses Gleichgewicht, und wer den Keller danach mit voller Leistung trockenlegt, bekommt Salzausblühungen und abplatzenden Putz.
Wir messen deshalb vor Beginn, wie feucht der Keller ohnehin ist, und trocknen auf diesen Ausgangswert zurück statt auf einen Wert aus dem Lehrbuch. Für Sie ist das der Unterschied zwischen einem behobenen Schaden und einem neuen.
Typische Schadensbilder
Riss im Putz über dem Senkungsgebiet
Sieht aus wie ein Feuchteschaden und ist meist keiner. Im Senkungsgebiet bewegt sich der Baugrund, das Mauerwerk reißt. Ob zusätzlich Wasser im Spiel ist, klärt die Messung. Wir sagen es Ihnen auch dann, wenn die Antwort lautet: Das ist kein Fall für uns.
Nachträglich eingebautes Bad auf der Holzbalkendecke
In geteilten Altbauwohnungen sitzt die Dusche oft auf einer Decke, und unter den Fliesen liegt keine Abdichtung. Das Wasser wandert über die Fugen in die Schüttung und erscheint als Fleck in der Wohnung darunter.
Bruch im Steigstrang in Kaltenmoor
Im Geschosswohnungsbau läuft das Wasser vom Schacht aus mehrere Etagen abwärts. Zuständig ist die Verwaltung, nicht der einzelne Bewohner.
Feuchter Gewölbekeller nach dem Schaden darüber
Alte Keller sind von Haus aus feucht. Nach einem Wasserschaden im Erdgeschoss verschiebt sich das Gleichgewicht, und zu scharfes Trocknen zieht Salze an die Oberfläche.
Wasser in der Dämmschicht im Neubaugebiet
In den Quartieren ab den 1990ern läuft das Wasser unter den Estrich. Calciumsulfatestrich verträgt anhaltende Feuchte schlecht, deshalb muss die Trocknung schnell anlaufen und die Freigabe über eine Messung erfolgen.
Themen von A bis Z
Fachbegriffe zu diesen Schäden
Nasse Sockel, offene Decken, geprüfte Rohre: Fotos von Schäden, wie sie in Giebelhaus und Hochhaus entstehen
-
Putz am Wandfuß ab, Belag heraus: Nach dem Rückbau geben Wand und Estrich ihre Feuchte nach oben ab -
Fuge an der Duschtasse, Eimer unter der Durchführung: Zwei Stellen, an denen Altbauten Wasser verlieren -
Container im Garten, Decke offen, Tür abgeklebt: Was nass war, kommt heraus, der Rest des Hauses bleibt sauber -
Wasserflecken auf der Schalung, Dampfbremse am Fenster frei: Balken und Schalung bekommen ihre eigene Messung -
Rost am Abzweig, Rost an der Durchführung: Dort bricht das alte Stahlrohr zuerst, und dort sieht niemand hin -
Dichtfolie hinter der Wanne, gespachtelter Flur: Erst die Abdichtung und die Leitungen, dann der Anstrich
Häufige Fragen zum Wasserschaden in Lüneburg
Wie lange brauchen Sie bei einem Wasserschaden nach Lüneburg?
Bei freier Strecke in knapp einer halben Stunde, über die Elbbrücke Geesthacht und die B 404 bis Lüneburg, ohne Umweg durch Hamburg und darum auch im Feierabendverkehr verlässlich. In der Altstadt kommt Zeit für das Tragen dazu, weil wir dort nicht überall bis vor die Tür fahren. In Kaltenmoor nutzen wir die Fahrt, um mit dem Hausmeister den Kellerschlüssel zu klären, damit der Strang gesperrt ist, wenn wir ankommen.
Unser Haus liegt im Senkungsgebiet. Ist der Riss ein Wasserschaden?
Meistens nicht. Über dem Salzstock bewegt sich der Baugrund, und Risse, klemmende Türen und schiefe Böden gehören dort zum Bestand. Wir messen die Feuchte in mehreren Tiefen und sagen Ihnen, ob Wasser beteiligt ist. Wenn nicht, gehört die Sache zum Statiker und nicht zu uns.
Der Fleck ist bei mir, die Dusche steht beim Nachbarn darüber. Wer zahlt?
Das hängt an der Ursache. Ein gebrochenes Rohr ist ein Leitungswasserschaden und läuft über die Wohngebäudeversicherung. Wasser, das über Jahre durch undichte Fugen einer Dusche zieht, ist es in der Regel nicht, weil kein Leitungswasser bestimmungswidrig ausgetreten ist. Die Ortung entscheidet das, nicht die Vermutung.
Unser Gewölbekeller ist feucht. Können Sie ihn trockenlegen?
Trocknen ja, dauerhaft trockenlegen selten. Diese Keller haben keine Abdichtung und keine Horizontalsperre, sie waren nie trocken. Wir messen, was hier der normale Zustand ist, und arbeiten darauf hin. Wer mit voller Leistung dagegen anfährt, bekommt Salzausblühungen und abplatzenden Putz.
Die Wohnung ist an eine WG vermietet. Wer meldet den Schaden, und wer zahlt den Strom?
Die Mieter zeigen Ihnen den Mangel an, Sie beauftragen uns und melden den Schaden Ihrer Wohngebäudeversicherung. Möbel, die Ihnen gehören, laufen über Sie, das Eigentum der Mieter über deren Hausratversicherung. Den Strom der Trocknungsgeräte tragen Sie als Vermieter, wenn die Mieter den Schaden nicht verursacht haben, und wir notieren die Zählerstände je Gerät, damit die Versicherung sie erstattet.
Was macht einen Wasserschaden in Lüneburg anders als anderswo?
Zwei Dinge, die es sonst in unserem Einsatzgebiet nicht gibt: der Salzstock unter der westlichen Altstadt, über dem sich Häuser bis heute senken, und die Gewölbekeller, die seit Jahrhunderten feucht sind und es bleiben sollen. Beides verlangt eine Messung, bevor jemand eine Ursache nennt oder ein Gerät aufstellt. Dazu kommen rund 1.300 Backsteinhäuser unter Denkmalschutz, in denen jeder Eingriff abgestimmt wird.
24h-Notruf, auch am Wochenende und an Feiertagen
Wasser im Haus? Rufen Sie jetzt an.
Wir klären die Lage am Telefon und kommen zur Schadensaufnahme.