Wasserschaden in Winsen (Luhe)
Ein Wasserschaden in Winsen (Luhe) sieht in der Marsch anders aus als auf der Geest. Hinter dem Elbdeich steht das Wasser ohne Keller sofort im Wohnraum, im Pendlergürtel läuft es in den Keller, und in der Altstadt wandert es durch Holzbalkendecken. Wir kommen über die Elbbrücke Geesthacht und durch die Elbmarsch, messen zuerst, trocknen nach Messwerten und stellen mit eigenen Gewerken alles wieder her.
- Marschhaus
- Randfugen öffnen, Luft durch die Dämmschicht ziehender Wohnraum bleibt bewohnbar
- Rückstau
- Abwasser aufnehmen, desinfizieren, im Unterdruck trocknenkeine Keime im Bodenaufbau
- Frostleitung
- Bruchstelle orten, Rohrstück tauschen, Strang abdrückendas Nebengebäude ist vor dem nächsten Winter dicht
- Wiederaufbau
- Estrich, Belag, Bad und Anstrich mit eigenen Leutenalle Gewerke unter einem Dach
- Zuständiger Standort
- Geesthacht
Leckortung, Trocknung und Sanierung in Winsen (Luhe)
Ein Wasserschaden in Winsen (Luhe) beginnt im Marschhaus auf der Bodenplatte, im Pendlerhaus am Stahlrohr im Keller und in der Altstadt in der Balkendecke über dem Laden. Wer in 21423 Winsen einen Wasserschaden beheben lassen möchte, erhält von uns zuerst die Messung und dann einen Plan, der zum Haus passt.
Notdienst zwischen Marsch und Geest
Der Notdienst nimmt den Anruf Tag und Nacht an, auch am Wochenende, wenn in Roydorf ein Rohr im Keller platzt oder in Hoopte Wasser über die Randfuge unter den Estrich läuft. Am Telefon fragen wir nach Ortsteil und Haustyp, denn in der Marsch ohne Keller zählt jeder Eimer, den Sie bis zu unserer Ankunft aufnehmen. Dann schließen wir den Strang, nehmen das Wasser auf, trennen nasse Stromkreise und dokumentieren den Stand mit Fotos. Der Rohrbruch im Winter trifft meist eine unbeheizte Leitung zum Nebengebäude.
Leckortung im Pendlerhaus und unter der Platte
Die Leckortung beginnt in Winsen (Luhe) mit der Frage, ob das Haus auf Geest oder Marsch steht. Im Pendlergürtel hört das Bodenmikrofon das Leck im Stahl- oder Kupferrohr, unter der Bodenplatte in Stöckte oder Laßrönne führt Tracergas zur Stelle, in der Altstadt zeigt das Endoskop den Weg des Wassers durch die Balkendecke, und im Neubau mit Fußbodenheizung übernimmt die Wärmebildkamera. Geöffnet wird eine Fliese, kein Boden.
Bautrocknung ohne Keller
Bei der Bautrocknung entscheidet der Bodenaufbau. Die Dämmschicht unter dem Estrich im Marschhaus trocknet mit Unterdruck über die Randfugen, der Keller im Pendlerhaus mit Geräten im Raum, die Balkendecke langsam und mit einer Feuchtigkeitsmessung an jedem Balkenkopf, der Calciumsulfatestrich im Neubau früh und mit CM-Messung vor dem Belag. Nach Rückstau aus dem Kanal wird nur im Unterdruck getrocknet, und belastetes Material kommt heraus.
Schimmelsanierung in Dämmschicht und Laibung
Schimmel wächst in Winsen (Luhe) in Dämmschichten, die nach einem Rohrbruch nicht getrocknet wurden, an kalten Außenwänden der 1960er Jahre und in Laibungen der dichten Neubauten. Die Schimmelsanierung sucht zuerst die Ursache, dann kommt der Befall hinter Folie und mit Unterdruck heraus, und erst die Luftprobe gibt den Raum frei.
Was unsere Gewerke danach übernehmen
Nach der Trocknung bleiben unsere Gewerke im Haus: das Bad mit neuen Leitungen und Abdichtung durch die Badsanierung, der Fliesenleger für Bad und Küche, der Maler für Decke und Wand, der Bodenleger für den Belag über der getrockneten Dämmschicht, der Elektriker für Dosen und Kreise, die unter Wasser standen, der Trockenbau für die geöffnete Decke, Sanitär und Heizung für den neuen Strang und der Tischler für Türen und Zargen, die sich verzogen haben. Ein Ansprechpartner statt sieben Firmen.
Eigentümer, Mieter und Hausverwaltung in Winsen (Luhe)
Wasserschäden in Winsen (Luhe) treffen Eigentümer im Pendlergürtel, Mieter in den Geschossbauten am Europaring und Hausverwaltungen mit Wohnungen über Läden in der Altstadt. Die Messung sagt, ob es ein Leitungswasserschaden ist, den die Wohngebäudeversicherung trägt, ob Rückstau kam, den nur der Baustein Elementarschäden deckt, meist mit Rückstausicherung, oder Grundwasser, das auch dieser Baustein in den meisten Verträgen nicht aufnimmt. Die Hausverwaltung bekommt Bericht und Messprotokoll, die Abrechnung läuft auf Wunsch über uns, und die Wasserschadensanierung in Winsen (Luhe) endet als Fachbetrieb mit der Abnahme, nicht mit dem letzten Gerät.
Bausubstanz in Winsen (Luhe)
Der alte Kern um Schloss und Marktplatz ist klein: Backstein, Holzbalkendecken, Leitungen, die im Lauf von hundert Jahren mehrfach neu verlegt wurden. Bestandspläne gibt es dort so gut wie nie.
Den größten Teil der Stadt machen die Wohngebiete aus, die ab den 1960er Jahren entstanden, als Winsen zum Wohnort für Hamburg-Pendler wurde. Roydorf, Luhdorf und Scharmbeck wuchsen mit freistehenden Häusern und Reihenhauszeilen, unterkellert, mit verzinkten Stahlleitungen und frühem Kupfer aus der Bauzeit.
Ganz anders sind die Ortsteile in der Elbmarsch. In Hoopte, Stöckte, Laßrönne und Tönnhausen stehen alte Hofstellen und einzelne Häuser auf Marschboden, oft ohne Keller, mit Wohnraum direkt über der Bodenplatte. Ein Wasserschaden trifft dort ohne Umweg den bewohnten Raum.
Ab den 1990er Jahren kamen Neubaugebiete am Rand dazu, mit Verbundrohren, Fußbodenheizung und Calciumsulfatestrich.
Ortslage
Innenstadt und Schlossbereich
Älterer Backsteinbestand mit Holzbalkendecken, Wohnungen über Läden. Ein Leck im Obergeschoss trifft hier regelmäßig ein Gewerbe darunter, und dann zählt jede Stunde bis zum Beginn der Trocknung.
Ortslage
Roydorf, Luhdorf und Scharmbeck
Der Pendlergürtel der 1960er bis 1990er Jahre. Freistehende Häuser und Reihenhauszeilen, unterkellert, Leitungen aus der Bauzeit. Von hier kommen die meisten Anrufe wegen Rohrbruch.
Ortslage
Hoopte, Stöckte, Laßrönne und Tönnhausen
Elbmarsch hinter dem Deich. Marschboden, hohes Grundwasser, Bodenplatte statt Keller. Alte Hofstellen mit langen Leitungswegen und unbeheizten Nebenräumen, im Winter die anfälligste Bauform überhaupt.
Ortslage
Neubaugebiete am Stadtrand
Ab den 1990er Jahren. Fußbodenheizung, Verbundrohr, Calciumsulfatestrich. Der Leckschall ist hier gedämpft, deshalb beginnt die Ortung mit Tracergas und Thermografie statt mit dem Bodenmikrofon.
Was in welcher Bauzeit verbaut wurde
Das Baujahr entscheidet über Leitungsmaterial, Bodenaufbau und Deckenkonstruktion, und damit darüber, wie ein Wasserschaden in einem Haus verläuft. Diese Bauzeiten sind hier stark vertreten.
Untergrund und Wasser
Winsen liegt zwischen zwei Böden. Südlich der Stadt beginnt die Geest mit Sand und guter Versickerung, nördlich die Elbmarsch mit schwerem, kaum durchlässigem Marschboden und Grundwasser dicht unter der Oberfläche. Die Luhe mündet in Winsen in die Ilmenau, die bei Hoopte die Elbe erreicht.
Die Deiche schützen die Marschortsteile vor der Elbe. Das eigentliche Problem bei Hochwasser ist ein anderes und überrascht Ortsfremde regelmäßig. Steht die Elbe hoch, bleiben die Siele geschlossen, damit kein Flusswasser ins Hinterland drückt, und weil in derselben Wetterlage meist auch der Regen fällt, staut sich das Binnenwasser in Gräben und Kanälen und steigt von innen an, während der Deich außen hält.
Für Häuser heißt das: In der Marsch kommt Wasser eher von unten und von hinten als von vorn. Kellerräume gibt es dort kaum, dafür liegen Bodenplatten nah am Grundwasser, und ein ungesicherter Ablauf unterhalb der Rückstauebene füllt sich zuverlässig, sobald der Kanal voll ist.
Die alten Marschhäuser haben eine Eigenart, die im Januar teuer wird. Sie stehen frei, die Leitungswege sind lang, und Nebenräume wie Waschküche, Werkstatt oder Stall werden nicht beheizt. Friert eine Leitung dort ein, merkt es zunächst niemand, weil aus dem geplatzten Rohr solange nichts austritt, wie das Eis den Riss von innen verschließt, und erst beim ersten Tauwetter läuft das Wasser los, meist nachts und über Stunden, bis morgens jemand die Tür aufmacht.
Wer ein solches Haus hat, sollte die Außenzapfstelle im Herbst entleeren und die unbeheizten Räume im Winter wenigstens frostfrei halten. Wer im Winter länger weg ist, sollte die Hauptleitung absperren und entleeren. Das kostet nichts und verhindert den mit Abstand teuersten Schaden, den wir in der Marsch sehen.
Typische Schadensbilder
Wasser auf der Bodenplatte im Marschhaus
Ohne Keller landet jeder Liter sofort im Wohnraum. Der Estrich saugt sich voll, das Wasser läuft über die Randfuge in die Dämmschicht und verteilt sich unter der ganzen Fläche. Sichtbar bleibt oben fast nichts, und genau deshalb wird der Umfang gemessen statt geschätzt.
Rückstau bei geschlossenem Siel
Steht die Elbe hoch, läuft das Binnenwasser nicht ab und der Kanal ist voll. Ein Kellerablauf unterhalb der Rückstauebene füllt sich. Das Wasser ist Abwasser, deshalb wird ausschließlich im Unterdruckverfahren getrocknet und belastetes Material entsorgt.
Frostschaden im unbeheizten Nebenraum
Die klassische Ursache in den freistehenden Häusern der Marsch. Das Rohr platzt im Frost, das Eis hält den Schaden zu, und beim Tauwetter läuft das Wasser stundenlang. Wer im Winter verreist, sollte absperren und entleeren.
Rohrbruch im Pendlerhaus der 1970er
In Roydorf, Luhdorf und Scharmbeck stehen tausende Häuser derselben Bauzeit. Ihre Leitungen sind gleich alt und kommen gemeinsam ans Ende ihrer Lebensdauer. Ein Bruch ist damit nicht sicher, aber deutlich wahrscheinlicher als im Neubau.
Nasse Schüttung im alten Hof
In den Hofstellen der Marsch liegen Holzbalkendecken über hohen Räumen. Läuft Wasser hinein, verteilt es sich im Balkenfeld und erreicht Balkenköpfe, die im Mauerwerk sitzen und nicht einsehbar sind. Dort beginnt die Fäulnis, lange bevor jemand etwas sieht.
Themen von A bis Z
Fachbegriffe zu diesen Schäden
Nasse Böden, offene Wände, geprüfte Rohre: Fotos von Schäden, wie sie im Marschhaus und Pendlerhaus entstehen
-
Alter Balken in der offenen Decke, Messingverbinder in der Fliesenwand: Im Altbau liegt vieles übereinander -
Sockel ohne Putz, blaue Linien unter der Schwelle: Erst wird der Weg des Wassers gezeichnet, dann geöffnet -
Kupferrohre am Kasten unter der Decke und der Schraubendreher in der Fuge: Jede Stelle wird einzeln geprüft -
Schrankboden unter dem Siphon aufgequollen, rote Leitungen im entkernten Raum: zwei Stationen eines Schadens -
Laufspur in der Ecke, roter Rahmen an der Holzverkleidung: Beide zeigen, wohin das Wasser gelaufen ist -
Feuchtefleck an der Betonfuge, Öffnung in der Raumecke: Die Folie schützt den Boden, solange gearbeitet wird
Häufige Fragen zum Wasserschaden in Winsen (Luhe)
Wie kommen Sie aus Geesthacht nach Winsen (Luhe)?
Über die Elbbrücke Geesthacht und durch die Elbmarsch, nicht über Hamburg, und deshalb ist die Zeit auch zum Feierabend belastbar. Nach Hoopte und Stöckte dauert es ein paar Minuten länger, Laßrönne und Tönnhausen liegen auf dem Weg. Am Telefon sagen wir Ihnen, wie es gerade auf der Strecke aussieht, und gehen bis dahin die ersten Schritte mit Ihnen durch.
Wir haben keinen Keller, das Wasser stand gleich im Wohnzimmer. Was zuerst?
Wasser abstellen, Strom im betroffenen Bereich raus, dann so viel Wasser aufnehmen wie möglich und alles fotografieren, bevor Sie aufräumen. Rufen Sie danach an. Ohne Keller zählt jede Stunde, weil das Wasser über die Randfuge unter den Estrich läuft und dort bleibt.
Der Boden fühlt sich wieder trocken an. Reicht das?
Nein. Die Estrichoberfläche trocknet innerhalb weniger Tage ab, die Dämmschicht darunter nicht. Dort steht das Wasser weiter und wandert seitlich in Nachbarräume. Wer an dieser Stelle aufhört, hat in drei Monaten Schimmel unter dem Bodenbelag.
Wir sind Niedersachsen, Sie sitzen in Schleswig-Holstein. Ist das ein Problem?
Für die Anfahrt nicht, die Elbbrücke ist der kürzeste Weg. Für die Abrechnung auch nicht, wir rechnen auf Wunsch direkt mit Ihrem Versicherer ab. Der Landkreis Harburg gehört zu unserem regulären Einsatzgebiet, nicht zu einem Randbereich.
Was tun wir im Winter, wenn das Haus leer steht?
Hauptabsperrhahn zu und Leitung entleeren, Außenzapfstelle im Herbst leerlaufen lassen, unbeheizte Nebenräume wenigstens frostfrei halten. Wenn das nicht geht, lassen Sie jemanden regelmäßig nachsehen. Versicherer verlangen genau das, und bei einem Frostschaden im unbeaufsichtigten Haus wird danach gefragt.
Worauf sollten wir beim Hauskauf in der Marsch von Winsen (Luhe) achten?
Vor dem Kauf eines Marschhauses lohnt eine Messung besonders. Bodenaufbau, Außenwände und Balkenköpfe prüfen wir an einem Termin, und das Protokoll nennt jede nasse Stelle mit ihrem Messwert. Fragen Sie außerdem nach dem letzten Hochwasser, nach einer Rückstauklappe am tiefsten Ablauf und danach, ob Nebenräume im Winter beheizt wurden, denn dort entstehen die Frostschäden.
24h-Notruf, auch am Wochenende und an Feiertagen
Wasser im Haus? Rufen Sie jetzt an.
Wir klären die Lage am Telefon und kommen zur Schadensaufnahme.