Leckortung in Barsbüttel
Leckortung in Barsbüttel verlangt je nach Haus ein anderes Verfahren: In den Wohngebieten der 1960er bis 1980er Jahre hört das Mikrofon Lecks an alten Kupferleitungen, in den Neubaugebieten der letzten zwanzig Jahre finden Tracergas und Wärmebild stille Lecks unter Fußbodenheizungen. In den Hallen an A1 und A24 suchen wir systematisch über große Flächen. Geöffnet wird nur dort, wo das Leck sitzt.
- Wir finden
- Lecks in Kupferrohren, Verbundrohr, Hallensträngen, HofleitungenMikrofon für Kupfer, Gas für Kunststoff
- Dünne Kupferwand
- Bodenmikrofon an Wanddurchführung und Estrichkurze Suche, kleine Öffnung
- Hallenboden
- Stränge einzeln abdrücken, danach punktgenau suchendie Halle läuft weiter
- Manometer
- Gas und Wärmebild bei fallendem Anlagendruckdie warme Stelle verrät das Leck
- Leistung im Überblick
- Leckageortung
Wo der Leckschall verstummt
Wo in Barsbüttel die Lecks sitzen, lässt sich an den Baujahren der Gemeinde ablesen.
Der größte Teil der Wohnhäuser entstand zwischen den 1960er und den 1980er Jahren, als aus den vier Dörfern eine Wohngemeinde am Hamburger Rand wurde. Deren Kupferrohre haben inzwischen ein halbes Jahrhundert und mehr hinter sich. Sie korrodieren über die ganze Länge gleichmäßig, und Lecks entstehen dort, wo die Rohrwand zuerst dünn wird, oft in Wanddurchführungen und unter dem schwimmenden Estrich. Weil Kupfer das Zischen weiterträgt, hört das Bodenmikrofon die Stelle in der Regel nach kurzer Suche.
Die Neubaugebiete der letzten zwanzig Jahre haben Verbundrohr und Fußbodenheizung in Calciumsulfatestrich. Dort ist ein Leck kaum zu hören. Zuerst fällt der Druck am Manometer, manchmal wird eine Stelle im Boden warm. Wir füllen den Kreis mit Formiergas und suchen mit dem Messgerät, bei Heizkreisen hilft das Wärmebild.
In den Gewerbegebieten an der A1 und der A24 laufen viele Stränge parallel unter weiten Estrichflächen und über abgehängten Decken. Das Wasser tritt oft weit entfernt von der Ursache aus. Wir prüfen Strang für Strang und orten dann gezielt, während der Betrieb weiterläuft.
Auf den Hofstellen in Willinghusen, Stellau und Stemwarde führen Leitungen zu Nebengebäuden über lange Strecken durch den Boden.
Kreis für Kreis zur undichten Stelle
Wo das Leck am Ende saß
Feuchte Stelle im Flur eines Doppelhauses der frühen 1970er
Das Mikrofon findet das Leck meist an der Kupferleitung unter dem Estrich, nahe der Wanddurchführung. Nach einer Öffnung und der Reparatur trocknen wir die Dämmschicht.
Sinkender Heizungsdruck in einem Haus im Neubaugebiet
Mit Formiergas und Wärmekamera findet sich häufig eine undichte Pressung unter dem Wohnzimmerboden. Für die Reparatur muss dann nur eine Fliese weichen.
Nasser Hallenboden im Gewerbegebiet an der A24
Die Nässe zeigt sich am Rolltor, das Leck sitzt oft viele Meter entfernt unter einem Regal. Zuerst prüfen wir die Stränge, dann folgt das Formiergas.
Die Beispiele beschreiben typische Schadensbilder in der Bausubstanz des Ortes. Es sind keine Berichte über einzelne Aufträge.
Die ersten Fußbodenheizungen in Häusern der 1980er
In den Häusern aus den 1980er und 1990er Jahren liegen oft die ersten Fußbodenheizungen aus Kunststoffrohr. Manche dieser frühen Rohre lassen Sauerstoff durch die Wand ins Heizungswasser. Die Folge sind Schlamm, der Ventile, Pumpe und Kessel zusetzt, und Rost an den Metallteilen der Anlage. Undicht wird dann selten das Rohr selbst, häufiger ein Verteiler, eine Verschraubung oder ein Heizkörper aus Stahl.
Druckverlust richtig lesen
Fällt der Druck der Heizung über Wochen, beginnen wir am Verteiler. Wir sperren die Heizkreise einzeln ab und beobachten, welcher Druck verliert. Den betroffenen Kreis machen wir mit der Wärmebildkamera sichtbar und grenzen die Stelle mit Tracergas ein. Das Ausdehnungsgefäß prüfen wir mit, denn auch ein Gefäß ohne Vordruck lässt den Druck schwanken.
Mehr als nur das Leck
Zum Schluss sehen wir uns an solchen Anlagen das Heizungswasser an. Ist es dunkel und schlammig, raten wir zu einer Spülung und zu einem Wärmetauscher, der den Kreis der Fußbodenheizung vom Kessel trennt. Das schützt die übrige Heizung, auch wenn die alten Rohre im Estrich bleiben. Die Lecksuche an der Wasserleitung läuft getrennt davon, mit Druckprobe und Akustik.
Unter Duschtasse und Eckwanne nachgesehen
Häufige Fragen zur Leckortung in Barsbüttel
Unser Haus ist von 1972. Wie finden Sie das Leck?
In Häusern dieser Zeit liegen meist Kupferleitungen, die den Schall gut tragen. Wir prüfen die Kreise unter Druck und hören die Stelle mit dem Bodenmikrofon ab.
Warum dauert die Suche in unserem Neubau länger?
Verbundrohr und Fußbodenheizung dämpfen das Geräusch. Mit Formiergas und Wärmebild finden wir die Stelle trotzdem, nur braucht das Gas etwas Zeit, bis es durch den Estrich steigt.
Kann unser Betrieb in Barsbüttel während der Leckortung weiterarbeiten?
In der Regel ja. Wir sperren nur den Strang, den wir gerade prüfen, und stimmen Arbeiten in sensiblen Bereichen mit Ihnen ab.
Wer zahlt die Leckortung in Barsbüttel?
Ist ein versicherter Leitungswasserschaden die Ursache, meist die Gebäudeversicherung. In Gewerbeimmobilien hängt es davon ab, wer Eigentümer der Leitung ist und welche Police gilt.
Wie finden Sie ein Leck in der Zuleitung zum Nebengebäude auf unserem Hof?
Zuerst mit der Wasseruhr: Wir schließen alle Absperrungen und sehen, ob sie weiterläuft. Danach grenzen wir mit den Absperrungen den Abschnitt ein. Im Boden hören wir die Leitung mit dem Bodenmikrofon ab oder drücken Tracergas hinein, das an der Bruchstelle durch das Erdreich steigt. Ein Plan des Leitungswegs hilft, sonst suchen wir ihn mit einem Ortungsgerät.
Wo suchen Sie zuerst, wenn die Heizung im Reihenhaus Druck verliert?
Zuerst an Stellen, an denen Wasser unbemerkt abläuft: am Sicherheitsventil des Kessels, das in den Abfluss führt, und an automatischen Entlüftern. Dann prüfen wir das Ausdehnungsgefäß. Bleibt der Verlust, drücken wir die Heizkreise einzeln ab und suchen mit Wärmebildkamera und Tracergas im Estrich und in den Wänden.
Muss für die Leckortung in unserer Wohnung der Boden geöffnet werden?
Für die Suche selbst meist nicht. Wir arbeiten mit Druckprobe, Akustik, Tracergas und Wärmebildkamera von oben. Geöffnet wird erst zur Reparatur, und zwar an der Stelle, die wir vorher gefunden haben. Das Loch ist dann meist so groß wie eine Fliese oder etwas größer.
Müssen wir vor der Leckortung das Wasser abstellen?
Nein, wir stellen es selbst ab, wenn es nötig ist. Für die Druckprobe sperren wir einzelne Abschnitte für einige Zeit ab, das kündigen wir an. Planen Sie am Termin keine Wäsche und kein Bad. Halten Sie Wasserzähler und Heizungsraum frei zugänglich, dann geht es schneller.
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