Schimmelsanierung in Hamburg
Schimmelsanierung in Hamburg hat vier typische Orte: die Außenwand hinter dem Schrank im Zeilenbau, das fensterlose Bad der Großsiedlung, das Souterrain am Elbhang und die Balkendecke, die seit dem letzten Fleck nie richtig austrocknete. Wir messen die Ursache zuerst, schotten den Raum ab, entfernen den Befall unter Unterdruck und geben erst frei, wenn die Luftprobe es erlaubt.
- Wir sanieren
- Außenwand der Zeile, fensterloses Bad, Souterrain, Balkendecke
nebenan wird weiter gekocht und geschlafen - Ursache zuerst
- Wärmebild an der Außenwand, Lüfter im Bad, Feuchteprofil in der Decke
kein zweiter Einsatz an derselben Ecke - Im bewohnten Haus
- Abschottung mit Reißverschluss, Unterdruck, Filter, Treppenhaus frei
Nachbarn merken nur die Folie an der Tür - Freigabe für die Verwaltung
- Luftprobe, Bericht mit Fotos, Lüftungsplan je Wohnung
der Nachweis liegt vor, bevor Eigentümer oder Eigentümerversammlung fragen - Leistung im Überblick
- Schimmelpilzsanierung
Außenwand, Bad und Souterrain: Schimmel im Hamburger Haus
Die Schimmelsanierung entfernt den Befall aus Putz, Tapete, Gipskarton und Holz und beseitigt die Ursache, damit er nicht zurückkommt. Sie brauchen sie, wenn Schimmelpilz großflächig oder tief im Bauteil sitzt, nach einem Wasserschaden, an der kalten Außenwand oder im Bad ohne Fenster, und immer, wenn Allergiker oder kleine Kinder im Haushalt leben.
Schimmel nach Wasserschaden ist in Hamburg der häufigste Fall: Die Balkendecke, die nach dem Fleck nur oberflächlich trocknete, der Fehlboden mit nassem Lehmschlag, die Vorwand im Bad, hinter der der Strang jahrelang tropfte. Der schwarze Schimmel an der Fliesenfuge ist dabei nur das Zeichen, der Befall sitzt in der Schüttung dahinter, und die Sanierung beginnt dort, wo die Feuchte gemessen wird, nicht an der Fuge.
Der zweite Fall ist die Außenwand. In den Zeilenbauten der 1950er und 1960er Jahre in Hamm, Horn und Barmbek fehlt die Dämmung, die Wandecke hinter dem Schrank kühlt ab, und die Raumluft gibt dort ihr Wasser ab. Das Wärmebild zeigt die kalte Ecke, und die Lösung heißt Dämmung und Lüftung, nicht nur Mittel aus dem Regal. Im fensterlosen Bad der Großsiedlung übernimmt der Lüfter die Arbeit, und läuft er nicht, wächst der Befall an der Decke über der Dusche.
Der dritte Fall für die Schimmelsanierung in Hamburg ist das Souterrain am Elbhang und der Keller in der Marsch, wo Schichtenwasser und Grundwasser durch die Wand drücken. Dort hilft keine Sanierung der Oberfläche, solange die Wand von außen nass wird, und wir sagen das vor dem ersten Handgriff. Schimmel zu entfernen ist in allen drei Fällen der zweite Schritt, der erste ist die Ursache.
Ursache messen, abschotten, entfernen, freimessen
Befall zwischen Zeilenbau und Elbhang
Zeilenbau in Barmbek, schwarze Ecke hinter dem Kleiderschrank
Die Mieterin findet beim Umräumen die Wandecke hinter dem Schrank schwarz. Das Wärmebild zeigt die kalte Außenecke des ungedämmten Kalksandsteins, das Feuchteprofil keine Leitung. Wir schotten das Zimmer ab, tragen den Putz in der Ecke ab, reinigen und setzen eine Innendämmung aus Kalziumsilikat. Die Verwaltung bekommt den Bericht mit dem Lüftungsplan, die Luftprobe nach zwei Wochen ist sauber.
Hochhaus in Osdorf, Baddecke über der Dusche
Der Lüfter im fensterlosen Bad läuft seit Jahren nicht, die Decke über der Dusche ist schwarz. Hinter der Vorwand sitzt der Strang trocken, die Ursache ist die Luft. Decke abschotten, Befall entfernen, Anstrich erneuern, einen neuen Lüfter mit Nachlauf setzen. Die Wohnungsgesellschaft prüft danach die Lüfter der übrigen Bäder desselben Strangs.
Souterrain in Blankenese, Wand bergseitig
Der Eigentümer hat die Wand dreimal gestrichen, der Befall kommt dreimal zurück. Die Messung zeigt Schichtenwasser, das auf dem Mergel am Haus entlangläuft und bergseitig eindrückt. Wir sanieren den Befall, aber erst nach der Abdichtung von außen, und sagen vorher, dass jede Sanierung davor vergeblich wäre. Nach der Abdichtung bleibt die Wand trocken, die Luftprobe ist frei.
Themen von A bis Z
Verfahren und Fachbegriffe, die hier vorkommen
Die Beispiele beschreiben typische Schadensbilder in der Bausubstanz des Ortes. Es sind keine Berichte über einzelne Aufträge.
Sanieren im bewohnten Haus
Eine Schimmelsanierung in Hamburg läuft im Mietshaus, während nebenan gekocht und über dem Raum geschlafen wird. Darum gilt für jeden Einsatz dieselbe Reihenfolge, und sie beginnt nicht mit dem Entfernen.
Erst die Messung, dann die Sanierung
Vor der Sanierung steht die Ursache fest: Feuchteprofil der Wand und Decke, die Messung Punkt für Punkt, Wärmebild der Außenwand, Prüfung des Lüfters im Bad, Blick hinter die Vorwand. Ein Befall, dessen Ursache bleibt, kommt zurück, und der zweite Einsatz kostet mehr als der erste.
Folie, Unterdruck, Filter
Der Raum wird abgeschottet, mit einer Folienwand mit Reißverschluss, die ihn vom Rest der Wohnung trennt, ein Gerät mit Filter hält Unterdruck, saugt also mehr Luft ab, als nachströmt, und die Sporen bleiben im Raum. Befallener Putz, Gipskarton und Schüttung kommen in Säcken über das Treppenhaus, das Treppenhaus bleibt frei, und die Nachbarn merken nur die Folie an der Tür.
Die Außenwand danach
Nach dem Entfernen bekommt die kalte Ecke eine Lösung: Innendämmung mit Kalziumsilikat, einer mineralischen Platte, die Feuchte aufnimmt und wieder abgibt, oder Dämmung von außen im Zuge der Fassade, dazu der Lüftungsplan für die Mieter. Im Bad ohne Fenster wird der Lüfter erneuert oder nachgerüstet, mit Nachlauf nach dem Duschen.
Freigabe mit Luftprobe
Am Ende steht die Freimessung, die Luftprobe nach der Sanierung: Probe im Raum und Vergleich mit der Außenluft, Bericht mit Fotos vorher und nachher, Lüftungsplan je Wohnung. Die Verwaltung hat den Nachweis, bevor Eigentümer oder Eigentümerversammlung fragen, und der Mieter weiß, was er selbst tun kann.
Ist das gefährlich, und was können Sie selbst tun
Vier Fragen, die vor jeder Schimmelbeseitigung in Hamburg kommen, und die Antworten, die wir am Telefon geben.
Ist das gefährlich
Sporen gehören zur Luft, drinnen wie draußen. Ein Befall im Wohnraum ist trotzdem ein Risiko, besonders für Allergiker, Asthmatiker, kleine Kinder, Ältere und Kranke. Einen Grenzwert, ab dem es gefährlich wird, gibt es nicht, und das Umweltbundesamt empfiehlt, jeden Befall im Wohnraum zu beseitigen. Das ist eine Einordnung, keine medizinische Beratung: Wer Beschwerden hat, spricht mit dem Arzt.
Selbst machen oder Fachbetrieb
Kleine Flächen bis etwa einen halben Quadratmeter auf glatten Flächen, also Fliese, Fuge oder Lack, können Sie selbst entfernen: Alkohol mit 70 bis 80 Prozent aus der Apotheke, Handschuhe, Maske, Fenster auf, nicht trocken abbürsten, Lappen danach in den Müll. Alles darüber, alles im Putz, in der Tapete, in Gipskarton oder Holz, alles nach einem Wasserschaden und alles bei Allergikern im Haushalt ist ein Fall für die Sanierung mit Abschottung.
Richtig lüften und heizen in der Hamburger Wohnung
Stoßlüften drei Mal am Tag fünf bis zehn Minuten mit weit geöffnetem Fenster, im Winter nicht auf Kipp. Raumfeuchte unter 60 Prozent, geprüft mit einem Hygrometer für wenig Geld. Möbel fünf bis zehn Zentimeter von der Außenwand. Schlafzimmer nicht unter 16 Grad. Wäsche nicht im Schlafzimmer trocknen. Bad nach dem Duschen lüften oder den Lüfter nachlaufen lassen. Das hält die kalte Ecke trocken, und es steht so im Lüftungsplan, den der Mieter nach der Sanierung erhält. Das sind die Richtwerte des Umweltbundesamts für Wohnräume.
Die Luftprobe erklärt
Gemessen werden Sporen je Kubikmeter Luft im Raum, verglichen mit der Außenluft am selben Tag, denn draußen gibt es immer welche. Die Probe geht ins Labor, die Kultur braucht meist ein bis zwei Wochen, ein Richtwert. Der Bericht enthält die Werte innen und außen, die Arten, Fotos vorher und nachher, die Ursache und die Maßnahmen dagegen. Ihn bekommen Verwaltung oder Eigentümer und auf Wunsch der Mieter, und mit ihm ist die Freigabe belegt.
Was nach der Sanierung bleibt
Der Befall ist weg, die Ursache behoben, der Bericht liegt vor. Was bleibt, ist der Lüftungsplan an der Wand oder im Ordner und ein Hygrometer im Raum, das in den ersten Wochen zweimal am Tag abgelesen wird. Bei einer gedämmten oder neu verputzten Wand kommt nach etwa drei Monaten eine kurze Nachmessung mit dem Feuchtemesser, bei Allergikern im Haushalt auf Wunsch eine zweite Luftprobe. Taucht der Geruch wieder auf, rufen Sie an, bevor jemand streicht: Dann ist eine Ursache übrig geblieben, und sie findet sich mit Wärmebild und Messung schneller als mit einem weiteren Eimer Farbe.
Sockel, Wärmebild und Folienwand
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Das Band über dem Sockel kommt von unten, der Messwert bestätigt die nasse Wand -
An der Laibung trifft die kalte Wand auf die warme Luft des Zimmers -
Das Wärmebild zeigt die kalte Ecke, die Baddecke zeigt, was ohne Lüfter daraus wird -
Hinter der Folie wird gearbeitet, die Schwelle daneben zeigt, wie lange das Holz nass stand -
Die nasse Platte in der Rasterdecke kommt heraus, bevor sie zum Nährboden wird -
Erst die Messung der kalten Ecke, dann die Folie bis unter die Decke: So bleibt der Rest der Wohnung sauber
Häufige Fragen zur Schimmelsanierung in Hamburg
Wer ist in Hamburg für den Schimmel in der Mietwohnung verantwortlich, Mieter oder Vermieter?
Das entscheidet die Ursache, und die messen wir. Kommt der Befall von einer kalten Außenwand, einem undichten Strang oder einem Lüfter, der nicht läuft, liegt es am Gebäude. Kommt er von Möbeln an der Außenwand ohne Abstand und zu wenig Lüften, liegt es am Wohnen. Unser Bericht nennt Feuchteprofil, Wärmebild und Ursache, und mit ihm reden Mieter und Vermieter über Fakten.
Schimmel nach dem Wasserschaden an der Hamburger Balkendecke, muss die Decke raus?
Nicht die ganze. Der Befall sitzt im Fehlboden und im Lehmschlag, die nach dem Fleck nie trocken wurden. Wir öffnen die Felder, die das Feuchteprofil nennt, entfernen Schüttung und befallenen Putz unter Unterdruck, trocknen die Balken und schließen die Decke wieder. Der Stuck bleibt, wo er trocken misst, und die Luftprobe am Ende zeigt, dass die Sporen weg sind.
Reicht gegen den schwarzen Schimmel im Hamburger Bad ein Mittel aus dem Baumarkt?
Für ein paar Punkte auf der Silikonfuge ja, für eine schwarze Decke über der Dusche nein. Dort sitzt der Befall im Putz, und das Mittel erreicht ihn nicht. Dazu kommt die Ursache: Läuft der Lüfter im fensterlosen Bad nicht, wächst der Befall nach, egal wie oft gestrichen wird. Wir entfernen den Putz unter Abschottung, erneuern den Anstrich und setzen einen Lüfter mit Nachlauf.
Wie lange dauert die Schimmelsanierung in Hamburg in einer bewohnten Wohnung?
Die Messung der Ursache geht voraus, meist eine Woche mit Feuchteprofil und Wärmebild. Die Sanierung des Raums dauert bei einer Wandecke ein bis zwei Tage, bei einer Decke länger, weil die Trocknung des Bauteils dahinter dazukommt. Danach wartet die Luftprobe einige Tage, bis sich die Raumluft beruhigt hat. Gewohnt wird in den übrigen Räumen weiter, der sanierte bleibt hinter der Folie.
Warum kommt der Schimmel im Hamburger Souterrain nach jedem Anstrich zurück?
Weil die Wand von außen nass wird. Am Elbhang sickert Schichtenwasser über den Mergel bis an die Hauswand und drückt von der Bergseite hinein, in der Marsch steht das Grundwasser nah unter der Sohle. Solange die Wand Wasser bekommt, wächst der Befall nach, und kein Anstrich hält. Erst die Abdichtung von außen oder innen, dann die Sanierung, und wir sagen das vor dem ersten Handgriff.
Bleiben die Nachbarn im Haus während der Schimmelbeseitigung in Hamburg geschützt?
Ja, das ist der Sinn der Abschottung. Der Raum wird mit einer Staubschutzwand mit Reißverschluss verschlossen, ein Gerät mit Filter hält Unterdruck, und die Luft strömt in den Raum hinein, nicht hinaus. Abgetragener Putz und Schüttung gehen in verschlossenen Säcken über das Treppenhaus, das Vlies im Flur kommt am Abend mit. Die Nachbarn merken die Folie an der Tür und sonst nichts.
Was tun gegen Schimmel hinter dem Schrank an der Außenwand im Hamburger Zeilenbau?
Zuerst messen: Das Wärmebild zeigt, ob die Ecke kalt ist, das Feuchteprofil, ob eine Leitung beteiligt ist. Ist es die kalte Außenwand des ungedämmten Kalksandsteins, entfernen wir den Befall unter Abschottung und setzen eine Innendämmung aus Kalziumsilikat oder die Verwaltung dämmt von außen. Dazu kommt der Lüftungsplan mit Abstand der Möbel zur Wand, denn ohne Luft an der Ecke kommt der Befall zurück.
Welchen Nachweis bekommt die Hamburger Hausverwaltung nach der Schimmelsanierung?
Den Bericht mit Fotos vorher und nachher, dem Feuchteprofil und Wärmebild vor der Sanierung, der Ursache, den Maßnahmen gegen die Ursache und der Luftprobe im Vergleich mit der Außenluft. Dazu den Lüftungsplan für die Wohnung, den der Mieter erhält. Mit diesem Nachweis beantwortet die Verwaltung die Frage von Eigentümer oder Eigentümerversammlung und die des Mieters, bevor jemand sie stellt.
Was kostet eine Schimmelsanierung in Hamburg?
Der Preis hängt an Fläche, Tiefe des Befalls, Bauteil und daran, ob eine Abschottung nötig ist. Im Angebot stehen Abschottung, Entfernen, Trocknung des Bauteils, Luftprobe und das Beheben der Ursache als eigene Positionen, denn Dämmung oder Lüfter gehören zur Ursache, nicht zum Entfernen, und beides machen wir selbst. Bei Schimmel nach einem gedeckten Wasserschaden zahlt in der Regel der Versicherer, bei Lüften und Heizen der Mieter, bei einem Baumangel wie der kalten Außenwand der Eigentümer.
Wie erkenne ich in Hamburg Schimmel hinter Tapete oder Schrank, bevor ich ihn sehe?
Am Geruch: muffig, erdig, nach Keller, auch nach dem Lüften. An der Tapete, die sich wellt oder an der Naht löst. An dunklen Punkten an der Fußleiste oder in der Ecke hinter dem Schrank, wenn Sie ihn abrücken. Am Hygrometer, das dauerhaft über 60 Prozent zeigt. Wer zwei dieser Zeichen hat, lässt messen, bevor jemand die Tapete abzieht und die Sporen in der Wohnung verteilt.
Darf ich den Raum in Hamburg bis zur Schimmelsanierung weiter nutzen?
Mit Einschränkungen. Nicht als Schlafzimmer, vor allem nicht für Kinder und Allergiker. Möbel von der befallenen Wand abrücken, täglich stoßlüften, die Tür zu den anderen Räumen geschlossen halten. Den Befall nicht abbürsten, nicht absaugen, nicht überstreichen, das verteilt die Sporen.
Was ist ein Schimmelgutachten, und brauche ich in Hamburg eins?
Ein Schimmelgutachten ist die Untersuchung durch einen Sachverständigen mit Messung, Probe und schriftlicher Bewertung der Ursache, meist für Gericht oder Versicherung. Für die Sanierung selbst genügen in der Regel unsere Messung, das Wärmebild und der Bericht mit Luftprobe. Ein Gutachten brauchen Sie, wenn Mieter und Vermieter sich über die Ursache nicht einig sind, Lüften gegen Bauteil, und ein Dritter entscheiden soll. Wir sagen Ihnen, wann das der Fall ist.
Was kann ich selbst gegen Schimmel in meiner Hamburger Wohnung tun?
Lüften und heizen nach dem Plan oben: drei Mal am Tag stoßlüften, Raumfeuchte unter 60 Prozent, Möbel von der Außenwand, Schlafzimmer nicht unter 16 Grad, Wäsche nicht im Schlafzimmer, Bad nach dem Duschen lüften. Kleine Punkte auf glatten Flächen mit Alkohol abnehmen, mit Handschuhen und Maske. Alles im Putz, nach einem Wasserschaden oder größer als ein halber Quadratmeter überlassen Sie der Sanierung.
Was passiert, wenn ich den Schimmel in Hamburg nicht sanieren lasse?
Der Befall wächst, solange die Ursache bleibt, erst hinter dem Schrank, dann in der Tapete, dann im Putz, und die Sporen in der Raumluft nehmen zu. Allergiker und Kinder reagieren zuerst. Nach einem Wasserschaden frisst sich der Pilz in Dämmschicht, Gipskarton und Balkenköpfe, und aus dem Abtragen von Putz wird der Austausch von Bauteilen. Mieter verlieren bei Streit ohne Messung, Vermieter ohne Bericht.
Darf ich Schimmel in meiner Hamburger Wohnung einfach überstreichen?
Nein. Farbe deckt den Befall ab, der Pilz wächst im Putz weiter, und nach einigen Wochen schlägt er durch den Anstrich, oft großflächiger als vorher, weil die Ursache geblieben ist. Anti-Schimmel-Farben wirken nur auf der Oberfläche und nur, solange die Wand trocken ist. Vor jedem Anstrich steht das Entfernen des Befalls und das Beheben der Ursache, erst dann der Maler, mit einer Farbe, die zur Wand passt.
Wie lange dauert es, bis das Ergebnis der Luftprobe in Hamburg vorliegt?
Die Probe wird im Raum und zum Vergleich draußen gezogen und geht noch am selben Tag ins Labor. Dort wächst die Kultur, und das braucht meist ein bis zwei Wochen, ein Richtwert, der vom Labor abhängt. Bis dahin bleibt die Abschottung stehen, wenn die Sanierung frisch ist. Der Bericht mit Werten, Arten und Fotos geht an Verwaltung oder Eigentümer, und mit ihm ist der Raum freigegeben.
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