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Holzständer mit braunen Wasserrändern und Pilzbewuchs am Fuß, dahinter befallene Latten in der Abseite

Schimmelsanierung in Uelzen

Schimmelsanierung in Uelzen ist im Mietshaus eine Frage mit zwei Seiten: Der Mieter sagt, die Wand ist feucht, der Vermieter sagt, es wird nicht gelüftet, und beide wollen einen Bericht, dem sie glauben. Wir messen eine Woche lang, bevor jemand streicht, sanieren hinter Folie und schließen mit der Luftprobe ab. Dazu kommen das Dachgeschoss mit der undichten Dampfbremse und der Spülenschrank in der Mietküche.

Andre Wengorra, Geschäftsführer der STMB24
Von Andre Wengorra Geschäftsführer
04152 8859710 Hauptsitz Geesthacht
Wir sanieren
Mietwohnung, Dachgeschoss, Keller, Spülenschrank
hinter Folie, der Rest des Hauses bleibt sauber
Mieter und Vermieter
Ursache messen, Bericht mit Werten, Lüftungsplan
das Blatt beendet den Streit, bevor er beginnt
Dachgeschoss
Dampfbremse prüfen, Holz messen, Dämmung beurteilen
kein Dach wird auf Verdacht geöffnet
Übergabe
Luftprobe, Bericht, Hinweise für den nächsten Mieter
der Nachmieter zieht in eine geprüfte Wohnung
Leistung im Überblick
Schimmelpilzsanierung

Außenwand, Dampfbremse, Spülenschrank, Keller: wo in Uelzen der Pilz sitzt

Wer in Uelzen Schimmel entfernen lässt, ist oft eine Verwaltung, und der Anlass ist ein Mieter, der die dunkle Ecke hinter dem Schrank gemeldet hat. Die Frage dahinter heißt: Baumangel oder Lüftung, und die beantwortet keine Meinung, nur eine Messung über sieben Tage mit Datenlogger und Wärmebild.

In den Gründerzeithäusern und Blocks des Wiederaufbaus ist die Außenwand ohne Dämmung die kälteste Fläche, und hinter dem Schrank kondensiert die Feuchte vom Wohnen. Im ausgebauten Dachgeschoss sitzt der Befall hinter der Dampfbremse, wo eine Lücke am Anschluss die warme Luft in die Dämmung lässt. In der Mietküche wächst er im Spülenschrank, wo ein Siphon seit Monaten tropft, und das ist Schimmel nach Wasserschaden, nur eben ein kleiner.

Im Keller der Altstadt hält die Ilmenau die Wand feucht, und auf den Höfen der Ortsteile sitzt er in der Scheune auf Holz, das den Winter über nass geblieben ist.

Ob Außenwand, Dachgeschoss oder Spülenschrank, im Mietshaus steht vor der Schimmelbeseitigung die Frage nach der Ursache, denn sie entscheidet auch, wer bezahlt.

Sieben Tage messen, dann sanieren

Schritt Was passiert
1. Messen Datenlogger sieben Tage, Wärmebild an Außenwand und Laibung, Tiefenfeuchte im Putz, Druckprobe an den Strängen in der Wand, Holzfeuchte im Dachgeschoss.
2. Einstufen Probe von Tapete, Putz, Holz oder Dämmung, Fläche und Tiefe, Ursache: kalte Wand, Raumluft, Dampfbremse, Leitung oder Keller.
3. Sanieren Folie um den Raum, Unterdruck mit Filter, befallene Tapete, Putz, Dämmung und Schrankteile heraus, Flächen reinigen und desinfizieren, Innendämmung, wo die Wand kalt bleibt.
4. Übergeben Luftprobe, Bericht mit Kurven und Werten für Verwaltung und Mieter, Lüftungsplan, Hygrometer in der Wohnung.

Befall in Mietwohnung, Dachgeschoss und Keller

Mietwohnung im Block des Wiederaufbaus

Der Mieter hatte die Miete gekürzt, der Vermieter auf das Lüften verwiesen. Sieben Tage Datenlogger: die Außenwand lag hinter dem Schrank unter dem Taupunkt, die Luft war nicht zu feucht. Innendämmung an der Wand, Sanierung hinter Folie, und der Bericht beendete den Streit.

Ausgebautes Dachgeschoss

Hinter der Gipsplatte roch es muffig, die Dampfbremse hatte am Fensteranschluss eine Lücke. Platte geöffnet, Dämmung mit Befall heraus, Sparren gemessen und gereinigt, Dampfbremse neu angeschlossen, und die Luftprobe gab das Zimmer frei.

Spülenschrank in der Mietküche

Der Siphon hatte monatelang getropft, der Schrankboden war schwarz, die Wand dahinter grün. Siphon neu, Schrankboden und Rückwand raus, Wand hinter Folie saniert und getrocknet, neuer Unterschrank, und der Vermieter bekam den Bericht mit der Ursache.

Die Beispiele beschreiben typische Schadensbilder in der Bausubstanz des Ortes. Es sind keine Berichte über einzelne Aufträge.

Mieter, Vermieter und ein Bericht

Schimmel in der Mietwohnung endet oft vor Gericht, wenn niemand gemessen hat. Der Mieter kürzt die Miete, der Vermieter verweist auf das Lüften, und beide haben Fotos, aber keine Zahlen.

Was wir messen

Sieben Tage lang Raumfeuchte und Raumtemperatur mit dem Datenlogger, die Oberflächentemperatur der Wand mit dem Wärmebild, die Tiefenfeuchte des Putzes, und die Stränge in der Wand mit der Druckprobe. Daraus ergibt sich, ob die Wand zu kalt ist, die Luft zu feucht oder eine Leitung undicht.

Was im Bericht steht

Die Kurven der sieben Tage, der Taupunkt an der Wand, die Werte des Putzes, das Ergebnis der Druckprobe und ein Satz, der sagt, was die Ursache ist. Dazu, was dagegen hilft: Innendämmung, Lüftungsplan, Abstand zum Schrank oder die Reparatur einer Leitung.

Was danach passiert

Die Sanierung hinter Folie mit Unterdruck und Filter, Tapete und Putz, soweit befallen, Reinigung und Desinfektion, Luftprobe. Und die Maßnahme gegen die Ursache, denn ohne sie meldet der nächste Mieter dieselbe Ecke im nächsten Winter.

Mietwohnung, Dachgeschoss und Spülenschrank

  • Zwei Ansichten: Messgerät mit Anzeige 136 an der Wand am Waschbecken, daneben Kugelsonde an einer Decke mit abblätternder Farbe und Anzeige 150,6 Foto groß ansehen
    Anzeige 136 am Waschbecken, 150,6 an der abblätternden Decke: Unten der Spritzbereich, oben die Decke darüber
  • Folienwand auf Holzlatten bis zur Decke, die Tür zum Arbeitsbereich ist hochgerollt, ein roter Kreis markiert die Stelle Foto groß ansehen
    Folienwand auf Latten bis zur Decke, Tür hochgerollt: Die Wohnung bleibt bewohnt, der Raum bleibt dicht
  • Zwei Ansichten: Fensterlaibung mit Spachtelstellen neben dunklem Rahmen und Milchglas, daneben Eckfenster mit gelblichen Flecken und Blasen im Sturz Foto groß ansehen
    Spachtelstellen in der Laibung, Blasen im Fenstersturz: Zwei Fenster, dieselbe kalte Kante
  • Zwei Ansichten: Spüle mit offenem Unterschrank und rot markiertem Überlauf, daneben Schrankkorpus ohne Türen mit Malerkrepp an den Bohrpunkten Foto groß ansehen
    Roter Kreis am Überlauf der Spüle, Schrankkorpus mit markierten Bohrpunkten: Vom Grund bis zum neuen Schrank
  • Offener Spülenschrank mit Töpfen und Siphon, davor eine Prüfarmatur, ein roter Kreis markiert die Stelle Foto groß ansehen
    Prüfarmatur vor dem offenen Spülenschrank: Hinter Töpfen und Siphon beginnt der Befall in der Mietküche
  • Zwei Ansichten: Bad im Umbau mit grauen Fliesen, offener Vorwand und abgedeckter Wanne, daneben Feuchtemessgerät mit 148,3 in einer Zimmerecke Foto groß ansehen
    Bad im Umbau mit offener Vorwand, Anzeige 148,3 über dunklen Fliesen: Gemessen, bevor die Wanne zurückkommt

Häufige Fragen zur Schimmelsanierung in Uelzen

Der Mieter meldet Schimmel, der Vermieter sagt, es liegt am Lüften. Wer hat recht?

Das sagt die Messung. Sieben Tage Datenlogger zeigen, ob die Luft zu feucht war, das Wärmebild zeigt, ob die Wand zu kalt ist, und die Druckprobe, ob eine Leitung undicht ist. Meist ist es eine Mischung, und der Bericht nennt den Anteil. Mit Zahlen einigt man sich, mit Fotos streitet man.

Wer zahlt die Schimmelsanierung in Uelzen in der Mietwohnung?

Liegt die Ursache am Gebäude, an der kalten Außenwand, einer undichten Leitung oder der Dampfbremse, der Vermieter oder seine Gebäudeversicherung. Liegt sie am Lüften, kann der Vermieter die Kosten dem Mieter in Rechnung stellen, und dafür braucht er den Bericht. Ohne Messung zahlt am Ende, wer den längeren Atem hat.

Kann der Mieter während der Sanierung in der Wohnung bleiben?

Ja, wenn der betroffene Raum mit Folie abgeschottet ist und das Gerät Unterdruck hält. Nichts aus dem Raum gelangt in die Wohnung, Tapete und Putz gehen in dichten Säcken hinaus, und erst die Luftprobe öffnet die Folie. Küche oder Bad bleiben in dieser Zeit gesperrt, das Schlafzimmer meist nicht.

Hinter der Gipsplatte im Dachgeschoss riecht es muffig. Was ist das?

Meist Befall in der Dämmung hinter einer Dampfbremse mit Lücke. Warme Raumluft kommt an das kalte Holz, kondensiert und bleibt. Wir öffnen die Platte an einer Stelle, messen Holz und Dämmung, tauschen, was befallen ist, schließen die Dampfbremse neu an, und die Luftprobe sagt, ob der Rest des Dachs bleiben darf.

Der Spülenschrank ist unten schwarz. Reicht ein neuer Schrank?

Nein, denn die Wand dahinter ist meist auch befallen, und der tropfende Siphon bleibt. Erst die Ursache, dann Schrankboden und Rückwand heraus, die Wand hinter Folie sanieren und trocknen, dann der neue Unterschrank. Wer nur den Schrank tauscht, tauscht ihn in zwei Jahren wieder.

Wie läuft die Schimmelsanierung in Uelzen im Keller der Altstadt ab?

Die Keller unter den Fachwerkhäusern sind alt und gemauert, und ihre Wände müssen Feuchte abgeben können, denn die Ilmenau hält sie feucht. Darum bekommt die Wand nach der Sanierung hinter Folie einen Kalkputz, der Feuchte durchlässt, und keinen dichten Anstrich. Wir messen auch die Holzschwelle des Fachwerks über dem Keller, denn was die Wand nicht abgeben kann, zieht in das Holz.

Muss die Verwaltung alle Mieter informieren, wenn eine Wohnung saniert wird?

Die Nachbarn im Treppenhaus sollten wissen, dass gearbeitet wird und dass die Folie dort ist, damit nichts hinauskommt. Mehr ist meist nicht nötig, denn der Befall bleibt im Raum. Zeigt die Messung aber eine kalte Außenwand, betrifft das alle Wohnungen an dieser Wand, und dann lohnt ein Hinweis zum Lüften an alle.

Im Kellerabteil des Mietshauses schimmeln die Kartons am Lattenverschlag. Was ist zu tun?

Die Kartons gehören dem Mieter, die Wand dahinter gehört zum Haus, und darum erfährt die Verwaltung, was wir messen. Meist ist die Außenwand feucht, und zwischen den Verschlägen steht die Luft. Befallene Kartons und Latten kommen heraus, die Wand wird hinter Folie saniert, und die Regale in den Abteilen stehen danach mit Abstand zur Wand.

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